Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


28. Dezember 2012

I'm just tired.

Ich bin müde. Wirklich müde.
An zu wenig schlaf liegt es eigentlich nicht. Ich hab' ja mein supi-dupi-antidepressivum, welches sedierend wirkt. Also beruhigt, müde macht. Ein bis zwei Stunden schlaf' ich wie ein Stein. Und werd auch sooo schnell gar nicht mehr wach.
Es ist vom körperlichem Wohlbefinden wirklich ein Unterschied, wenn man über Monate nur ca. drei Stunden schläft, oder mal sechs, sieben, neun Stunden am Stück durchschlafen kann. Wunderbares Gefühl.
Und trotzdem, ich bin müde.







Okay, das erste stimmt nicht. Ich bin nicht müde vom weinen. Ich bin müde vom "nicht-weinen-können". Denn auch wenn die Emotionen da sind, auch wenn sie raus wollen, irgendwas stoppt sie. Wenn ich bloß wüsste was.
Okay. Yelling. Schreien. Eigentlich nie, jedenfalls fast. Ab und an mal. Ins Kissen. Oder so.
Okay.
Okay, ich bin einfach nur noch K.O. Ich bin fertig, kaputt. Wie anstrengend es einfach ist, während zwei Geburtstagen und Heiligabend so zu tun, als wär alles okay. Man will ja niemandem das "frohe Fest" versauen.
Okay.
Eigentlich will ich gar nicht zu allem was sagen. Das sagt doch shcon alles.
Ich bin einfach müde von der Anstrengung. Diese Anstrengung, die sich Leben nennt.
Okay.
"I'm just tired of being tired."
Kann mir mal jemand diese Müdigkeit abnehmen?


xo.

25. Dezember 2012

Rückblickend.

Ja, es ist Weihnachten.
Nicht Silvester. Nicht der 1. Januar.
Aber dennoch wird gerade Weihnachten oft genutzt um zurück zu blicken. Das Jahr zu Reflektieren.
Und so ist es auch bei mir.
Nicht, weil es Weihnachten ist. Nein.
Einfach, weil heute der 1. Weihnachtstag ist und ich nichts zu tun habe.
Einfach, weil ich mich zur Zeit in einem ständigen Prozess der Selbst-Reflektion befinde.
Einfach, weil es dazu an der Zeit ist.
Einfach, weil ich dabei bin mein Leben neu zu ordnen.
Einfach, weil ich dabei bin mein Leben neu zu formen.

Ich weiß nicht, wer diesen Blog überhaupt liest.
Oder wer meine Text noch liest, einfach weil es so unregelmäßig geworden ist, dass ich mich an meinen PC setze, blogger öffne und anfange zu schreiben.
Und da dies ein Jahresrückblick sein soll, und da es mit das wichtigste Thema ist, welches mich rund um die Uhr beschäftigt, jeden Tag begleitet, fange ich damit an.
Ich weiß nicht, wer von diesen Lesern es weiß - und wer nicht.
Ich denke die meisten, auf jeden Fall die Wichtigsten wissen es.
Seit Anfang des Jahres bin ich in Behandlung wegen Depressionen.
Depressionen, eine Krankheit.
Ich werde immer gefragt, wie man sich das vorstellen kann, was man sich darunter vorstellen kann, wie es sich anfühlt.
Es ist so furchtbar schwer, etwas zu beschreiben, dass sich Tag für Tag, ja, Minute für Minute ändern kann. Oft sind es auch nur die kleinsten Momente, die meine Stimmung ändern.
Okay.
Fang ich mal an.
Depressionen. Wie fühlt sich das an?

Ja, das ist schon das erste Problem bei der Erklärung. Man fühlt fast gar nichts mehr. Man ist leer und kaputt. Verfällt immer wieder der Lethargie, ist müde. Viele schlafen viel, andere (wie ich) fast gar nicht mehr.
Ich vergleiche es oft mit Jahreszeiten.
Sommer: Alles ist schön, bunt, sonnig, ergo: Alles ist super, einem geht es richtig gut.
Herbst: Die Blätter fallen, die Tage werden kürzer, alles wird dunkler, grauer. Ergo: Es beginnt einem schlechter zu gehen, die Stimmung wird schlechter, die Laune ist getrübt. [Bei Menschen, die bereits wegen Depressionen behandelt werden oder wurden sollte an diesem Punkt ihre Warnsirenen hören; Das Frühwarnsystem sollte funktionieren, solange man sich noch selbst auffangen kann.]
Winter: Die Tage sind kurz, es ist grau, dunkel. Ergo: Die eigentliche Depression. Es ist alles dunkel, hässlich, kalt, leer.
[Soweit so gut, kann man meinen. Diese Phase hat jeder mal. Stimmt! Aber: Bei Depressionen wird aus dem Winter kein Frühling.]
Frühling: Die Tage werden wieder länger, die Sonne fängt wieder an zu scheinen, die Farben kehren zurückt. Ergo: Die Stimmung hebt sich wieder, es ist nicht mehr dunkel und grau. 

Der Unterschied: Aus dem "Winter" kommen Menschen, die an Depressionen erkrankt sind nicht wieder ohne weiteres raus. Es ist ein Teufelskreis.
Beispiel: Man müsste eigentlich für die Schule lernen, aber man fühlt sich kaputt und schwach. Also tut man nichts. Man macht, was einem Spaß macht oder im schlimmeren Fall, man verzieht sich in sein Bett. Dann kommt die Gewissheit, dass man nichts gemacht hat, was man hätte tun sollen. Dadurch hat man ein schlechtes Gewissen, macht sich Vorwürfe, fühlt sich schlecht. Man nimmt sich vor, es am nächsten Tag besser zu machen, aber da die Aufgabe gestiegen ist, da man noch mehr machen muss, legt man sich wieder in sein Bett, wodurch man nochmeher schlechte Gedanken bekommt.
Dieses Beispiel ist nur eins von vielen.
Jetzt muss man sich vorstellen, dass es genauso mit allem im Leben läuft. Das man alles schleifen lässt, es immer auf den nächsten Tag, die nächste Woche, den nächsten Monat verschiebt.
Am Ende sind die Aufgaben, Pflichten und das Soll so hoch, dass es heißt: Nichts geht mehr.
Denn dazu kommt weiter, das "Nichts-Fühlen", die "Leere", die "schlechte Laune" oder auch "Traurigkeit", das Gefühl "innen leer" und "kaputt" zu sein, "Keine-Lust-Auf-Gar-Nichts" zu haben, alles und sich selbst zu "hassen", "nicht mehr weiter wollen".
 Das ist der Punkt, an dem Selbsthass und bei vielen zu einem autoaggressivem Verhalten kommt, also der Selbstverletzung.
(Nein, bei mir nicht.)
______________________________
Ich weiß nicht, ob es verständlich war. Ob es für manche verständlicher wurde.
Jedenfalls, an diesem "Nichts-geht-mehr"-Punkt, den man nun ersteinmal selbst erkennen muss, ist es an der Zeit, und eigentlich schon viel zu spät, sich zu Hilfe zu suchen.
Das habe ich getan, ich glaube es war Februar. Es waren ungefähr 3 Monate nach Beginn dieser depressiven Episode.
Zuerst habe ich mit meiner Mutter darüber geredet, dann mit meinem Vater. Mit Justin, Cedric, Louisa und nach und nach die wichtigsten meiner Freunde, die wichtigsten der Menschen in meiner Umgebung.
Mit meiner Mutter hatte ich für die selbe Woche einen Termin bei meiner Neurologin ausgemacht.
Meine behandelnde Neurologin, welche mich schon auf Grund meiner ständigen Kopfschmerzen untersucht hat, ist gleichzeitig Psychiaterin. Dort habe ich mich lange mit ihr unterhalten. Die Diagnose, die sie mir genannt hat war eine "mittelschwere Depression."
Psychopharmaka verschrieben bekommen, die Empfehlung eine Therapie zu machen dazu.
Einen Zettel mit Adressen und Telefonnummern von Therapeuten gab es zu meiner Überweisung auf der der diagnose Schlüssel stand direkt dazu:
f 32.1
Mittelgradige depressive Episode (Berufliche oder häusliche Anforderungen können nicht mehr oder – bei Tagesschwankungen – nur noch zeitweilig bewältigt werden).
(Zitat: Wikipedia.)

Dann ging alles sehr schnell. Eigentlich haben alle Psychotherapeuten eine laaaaange Warteliste. Aber wenn die Mutter des besten Freundes in der geschlossen in einem Krankenhaus arbeitet, geht sowas doch oft schneller.
Nun, seit März bin ich in therapeutischer Behandlung.

 --- Teil 1, Thema Depression, Abgeschlossen ---


Was ist dieses Jahr noch passiert?


Kurze Zeit nach der Diagnose:
Kontakt und Freundschaft zu einem Menschen beendet, von der ich um einiges mehr erwartet hätte an Unterstützung. An Verständnis. Keinen Streit, weil ich wenig Zeit habe. Vertrauchen in sie verloren.

Ich befinde mich gedanklich im Mai.
Bei einer Freundin geschlafen. Sie geküsst. Danach fast den Kontakt abgebrochen, es hat nicht geklappt.

Die 11. Klasse erfolgreich wiederholt.

Die besten Partys gefeiert.

Gemerkt, wie wunderbar meine Freunde sind.

Roadtrip gehabt.
Roadtrip... Oh man. Was soll ich da noch zu sagen?
In 20 Jahren wieder, gleiche Tour, anderes Auto? Es war einfach genial.

Einen Menschen kennengelernt, mehrmals gedatet, geküsst, enttäuscht worden. Gehört dazu.

Anfang Klasse 12. Fast eine neue Klasse, da ein großer Teil sitzen geblieben oder abgegangen ist. Fast genauso viele neue kamen in die Klasse.

Düsseldorf ist ARTig,
jaaaa, das war ein voller Erfolg. Spaß hat es gemacht, Erfahrung hat es gebracht. Nächstes Jahr hoffentlich wieder.


 --- Teil 2, das dominierende Thema Depression, Anfang ---



Nun. Klasse 11 habe ich super abgeschlossen. Klasse 12 hat super angefangen. Und dann... kam der Punkt, an dem wieder alles bergab ging. Warum? Keine Ahung.
Kaum noch geschlafen, keine Konzentration gehabt. Nach dem Sinn des Abiturs gesucht, ihn nicht gefunden. Keine Lust mehr gehabt. Sechsen geschrieben. Unmotiviert. Noch weniger geschlafen.

Besuch bei meiner Psychiaterin: "Ich halte es für ratsam, wenn sie einen Aufenthalt in einer Tagesklinik machen."
Tagesklinik. Mhm.
Dazu: Neue Anti-Depressiva, welche ich zu den anderen dazu nehme. Das Gute daran: Sie sind wie Schlafmittel. Also, ein bis zwei Stunden vor dem Schlafen nehmen und dann wie ein Stein im Bett liegen und tief und fest schlafen, welch ein wunderbares Gefühl, das ich schon fast vergessen hatte.
Okay. Über Tagesklinken informiert, so gut es ging. Für sehr sinnvoll befunden. Drum gekümmert.
Schule liegt nun auf Eis.
Ich werde ca. im März in für ungefähr acht Wochen einen Aufenthalt in einer Tagesklinik haben.
Bis dahin habe ich Leerlauf.
Keine Schule. Bin krank geschrieben.
Hat seine Vor- und Nachteile, ja.

--- Thema Depressionen, Abgeschlossen ---


Es ist schon seltsam, wie sich mein ganzes Leben so entwickelt.
Wie viele Möglichkeiten sich mir entziehen. Aber auch, was für Möglichkeiten und welch Unterstützung ich erfahre.
Dafür bin ich dankbar, ja, mehr als das.

Ich wünsche euch ein schönes neues Jahr.

Ich werde aus meinem das Beste machen, was mir zur Verfügung steht.
Ich werde aus meinem das Beste machen, was mir mein Leben zur Verfügung stellt.

Xoxo.




1. November 2012

Es fehlt an Reflektion.

Ich sitze in der Bahn. Es regnet. Fahre nach Hukingen, zu einer Freundin. Höre Wolke 7 - Max Herre feat. Philipp Poisel. 
Bin müde. Gestern zu viel Alkohol. Knapp am Absturz vorbei geschrappt.
iPhone raus. Blogger auf. Schreiben.

Wow. Was führe ich für ein Leben.

Alles ist ungeordnet. Alles ist durcheinander. Muss mich jeden morgen du aufraffen in die Schule zu gehen. Nicht, weil ich unmotiviert bin. Sondern weil ich kaputt bin. Nicht gut schlafe. Muss mir jeden morgen Kaffee mit in die Schule nehmen, um durch den Tag zu kommen. Anstrengung. Zur Schule. Mal das beste geben. Mal fast einschlafen. Müde nach Hause kommen. Essen. Tee trinken. In weiter im Programm. Nur leider zu oft das falsche Programm.
Anstatt zu lernen einfach fernseh gucken, mit Freunden unterwegs. Abends das schlechte Gewissen - wieder nichts getan.
Ich arbeite an mir. Tu mehr. Schritt für Schritt. Ich kann es, muss es nur wollen.
Los geht's.


Bin mit meinem fotoprojekt fertig. Ende des Monats folgt die Ausstellung. Darauf wird sich nun vorbereitet. Irgendwas muss ja laufen.

Wie gesagt. Gestern zu viel Alkohol. Bei Justin gewesen. Mit einer Freundin die ich sehr mag aber seit Anfang der Sommerferien nicht mehr gesehen habe.
Ein sixpack Bier. Eine Flasche Tequila. Ein bisschen shisha rauchen.
Es sollte ein lustiger, guter Abend werden. War es auch. Bis zu einem Punkt.
Justin wusste es nicht ganz, ich gar nicht.
Ihr Vater ist seit dem Sommer tot. Sie sagt immer, es war ein Unfall. Nein, es war Selbstmord. Wow.
Wir waren betrunken. Ich konnte es gar nicht richtig verstehen.
Ihre Freundinnen, Menschen von denen sie dachte sie wären für sie da. Haben sich von ihr abgewendet. Als sie sie am meisten gebraucht hätte.
Verständnislosigkeit macht sich bei mir breit.
Wie kann man nur?! Was sind das für Menschen?

Heute kam bei Justin und mir die frage auf, wonach man sich Freunde aussucht. So viele Leute, mit denen wir befreundet sind, sind in Therapie. Aber das sind meist die besten. Die, die wirklich da sind.  Wirklich unglaublich. Vielleicht haben wir einen Helferkomplex und fühlen uns deshalb dabei so wohl. Nun ja.



Leben ordnen steht bei mir auf der Tagesordnung. Langsam wird's wirklich Zeit.



xo.

21. Oktober 2012

Bloggen bloggen. Bloggen?

Der Rotwein - Ferienabschluss - Reflektionsgetränk


Ja, ich blogge wenig.
Ja, das würd mir gut tun öfter zu bloggen.
Ja, manche von euch würden gerne mehr von mir lesen.
Aber ich blogge eben dann, wenn mir danach ist. So oft schon gedacht "darüber könntest du bloggen", und es dennoch nicht getan...
Nun ja.
Es ist Sonntagabend. 22:49. Ich trinke meinen Rotwein und reflektiere.

Morgen fängt die Schule wieder an.
Ich hab mir meinen Stress hausgemacht, wie immer. Einfach nichts für die Schule getan. Selbst schuld. Jetzt ist zu spät und jammern ist sinnlos.

Düsseldorf ist ARTig, das Kunstprojekt.
Deadline für die Bilder, bevor sie in Produktion gehen: 05.11.
Okay. Wir haben bis jetzt...
Ein Shooting, Heeeeeeey.
Aber Okay, unter druck arbeiten ist super, oder? Deswegen. Ran da! Grad alles in vollen zügen :)
Läuft!
Hoffe ich.

Dies tun.
Das tun.

Ich muss mich endlich mal zusammen reissen.
Nicht mehr alles schleifen lassen.
Tun.

Hui, ui, ui.


Xo.

16. September 2012

Gut zu sein, in dem, was man tut...

...ist ein ungewohntest Gefühl.
...ist ein wunderbares Gefühl.
...ist die Motivation.
...ist der Grund, dass sich Träume verfestigen.
...ist der Grund, seinen Weg zu gehen.
...ist ein Ansporn.

Ich muss etwas zitieren. Aus der Serie NCIS.
Dr. Ryan unterhält sich mit Agent Gibbs.

"You know people keep watch her clock usually means they're worried about something. You got run?"
"Oh, I've been running."
"Maybe it's time to stop."

"I wanna stop running, Gibbs. And really see the people around me and not just blur as I fly by. Really see them."


Wir rennen. Alle.
Unseren Zielen entgegen, unseren Ängsten davon.
Vorbei, an Menschen. Menschen die wir kennen. Menschen, die wir nicht kennen.
Ist das die richtige Methode um ans letzendliche Ziel zu kommen?
Sollten wir nicht innehalten. Uns mit den Menschen die uns umgeben befassen?
Sollten wir nicht innehalten. Unsere Ängste bekämpfen?
Müssen wir nicht irgendwann mal innehalten? Um uns unserer Schwächen bewusst zu werden?
Müssen wir nicht irgendwann mal innehalten? Um unsere Schwächen zu bekämpfen?
Ist es nicht sinnvoll mal innezuhalten? Um die unsere Stärken auszubauen?
Ist es nicht sinnvoll mal innezuhalten? Um uns zu fragen, woran wir vorbei ziehen?
Können wir uns bewusst sein, was das Ziel ist, wenn wir über unseren Weg rauschen? Können wir dann überhaupt die richtige Gabelung nehmen, die richtige Kreuzung, die richtige Abzweigung?
Spätestens wenn wir eine falsche Abzweigung nehmen und auf dem Holzweg landen, quer Feld ein, durch Sträucher mit Dorner, die wir kaum zu überwinden wissen... müssen wir innehalten. Den Weg umgraben. Und ihn vor uns pflastern.
"Der Weg ist das Ziel."
Schwachsinn. Der Weg ist der Weg, das Ziel ist das Ziel.
Oft ist der Weg eine Etappe, bis zum Ziel. Aber mehr ist es nicht.
Aber bis wir an diesem Ziel angelangt sind kostet es oft anstrengung.

Entschläunigung.
Dies kann ein Zauberwort sein.
Wir können in dieser schnell-lebigen Welt nicht mehr an allem vorbei hetzen.
Ab und zu muss man anhalten. Langsamer werden. Sich bewusst machen, was vor einem liegt.
Aber nicht nur das, nein.
Manchmal, ja manchmal. Sollte man sich bewusst werden, was hinter einem liegt.

Hinter mir liegen nun zwei Jahre schlechte Erfahrung.
Ich habe die falsche Abbiegung auf der Kreuzung genommen. Habe mich in den Ästen und Dornen verfangen. Habe einene Schritt nach vorne gemacht und zwei nach hinten. Irgendwann habe ich alles platt getrampelt. Die Steine die dort lagen geformt. In den Boden geschlagen.
Und nun gehe ich drüber.
Noch ist der Weg nicht perfekt, nein. Wird er wahrscheinlich auch niemals sein.
Aber das erwarte ich nicht.
Ich habe innegehalten. Mich gefragt, was ich tue. Mich gefragt, wofür ich das tue. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass man für seine Träume arbeiten muss.

Bei Facebook habe ich gelesen:
"Unterschätze nie jemanden, der einene Schritt zurück macht. Er könnte anlauf nehmen."
Und dachte nur "fuck man, du hast recht!"
Genau das habe ich getan.
Gymnasium. Größte Fehlentscheidung.
Schritt zurück, 11 wiederholen. Berufskolleg.
Jetzt bin ich in der 12.
Ich habe einen Schritt zurück gemacht, Anlauf genommen und starte durch.
So ist das eben.
Ich war noch nie so gut in der Schule wie im Moment. Und das macht mich glücklich.
Klar, Spanisch ist echt scheiße und wirklich mein Sorgenfach. Aber hey, was solls?
Ich bin in jedem anderen verdammten Fach spitze. Melde mich, die ganze Zeit. Nicht nur quantitativ gut, auch qualitativ.
Ich liebe es.
Ich bereichte meinen Weg zum Studium.
Stück für Stück lege ich mir meine Steine zurecht. Baue mir meine Brücken.

That's what it is, yo!

Xoxo

2. September 2012

...Leben die Lieder die wir lieben...

Ferien, Roadtrip, Schule, Klassenfahrt.

Das sind die Themen, die mich beschäftigen. Die mich schon lange beschäftigen. Über die ich nie die Zeit gefunden habe zu bloggen.
Endlich, da ist sie. Die Zeit.

Ferien waren gut.
Justin war im Urlaub, viel mit Cedric gemacht.
Nun ja. Muss auch mal sein ;) :)
Justin wieder da.
Einen Tag später: Let the Roadtrip begin.

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Damn, war das geil.
Ich weiß gar nicht, was ich hier alles schreiben soll.
Erster Stopp: München.
Ewiglange Fahrt, Ankommen.
Wieder los, zum Kulturstrand.
Kulturstrand?
Aufgehäufter "Beach", Brunnen, DJ, direkt neben der Isar. Bier trinken, froh sein es geschafft zu haben.
Schlafen bei Eva.
Aufstehen. Los gehen. München erkunden. Die kleine Großstadt.
Keine Beeindruckende, aber dennoch schöne Stadt.
Meiste Zeit im Englischen Garten. Füße im Eisbach.
Ja, den Namen hat er verdient. Nach 2 Stunden konnten wir unsere Füße kaum noch spüren, aber was solls.
Mit Eva in zwei Biergärten, die erste Mass meines Lebens. Yummy! :)
Beide angetrunken. Schlafen.
Weiter gehts.

Weimar. Späte Ankunft, dadurch Zeitplan verworfen. Innenstadt anschauen, Hostel.
Erst am nächsten Tag ins KZ Buchenwald.
Schreckliche, harte, krasse, wichtige Erfahrung.

Weiter nach Dresden. Hostel. Von einem der krassesten Gewitter meines Lebens empfangen werden. Stadt. Burger King suchen, nicht finden. Schlafen.
Stadt anschauen. Schlafen. Wenn die laute Musik unter dem Hostel es zu lässt.

Nächster Stopp: Berlin.
Hostel. Stadt anschauen, Bierfest mit meiner Schwester und Nicole.
Zurück ins Hostel. Leute kennen lernen. Mit ihnen in der "Dangerzone" feiern gehen.
Bei Sonnenaufgang ins Hostel, beim Aufwachen einen Kater haben.
Luisa und Lucy verabschieden. Entspannen.
Currywurst essen. Ja, ich. Eigentlich mag ich keine Wurst. Aber es geht nichts über eine Berliner Currywurst ♥
Katertag ausklingen lassen.
Kein weiteres aufregendes Leben mehr in Berlin. Die Energie geht aus.

Nach 4 Nächten im 14-Bettzimmer weiter nach Hamburg.
Cedric und Miriam treffen.
Keine Energie mehr. Kaputt. Fast pleite. Beschliessen den letzten Stopp zu canceln.

Nach Hause fahren.
Ankommen.
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Die letzten Tage der Ferien ausklingen lassen. Freunde sehen. Das Zuhause genießen.
Schulanfang.
Langweilig.
Schulfrei.
Langweilig.

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Klassenfahrt.
WILLINGEN! Kennt ihr nicht? Versteh ich gar nicht. Ist doch 'ne Weltstadt?!
Sagen wir so.
Willingen im Sauerland hat... nichts.
Außer: Berge, Wald und Kühe.
Okay.
Ansich hat es Spaß gemacht.
Die Erlebnispädagogik-Adventuretour durch den Wald war. Na ja. Ich steh eben nicht auf Vertrauensübungen...
Danach Bogen schießen. Verdammt, das hat Spaß gemacht.
Kletterhalle. Wunderbar, ich liebe Klettern.
Nächster Tag: Hochseilgarten.
War sehr klein, hat mich aber durch meine allgemeine Erschöpfung an die Grenze meines Mutes und meiner Kraft gebracht. War geil.
Im Endeffekt war es: Okay. War nicht scheiße, war aber froh, als ich zuhause war.

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Schule.
Nun ja.
Ich hab keine Lust.
Aber irgendwie bin ich motiviert.
Warum?
Ich habe ein Ziel vor Augen.
Ich werde mich in einem Jahr bewerben.
Dualer Studiengang, daher bei den Firmen ein Jahr vorher bewerben.
Welcher Studiengang?
BWL-Dienstleistungsmanagement-Medien-und-Kommuntikation.
BWL? Wtf.
Von den Modulen her brauch ich nicht viel BWL, habe viel verschiedene Management-Arten. Hammergeil.
Dazu noch Medien-Design, mein Traum.
Und nunja. Deswegen: Klotzen statt Klettern. Von Anfang an. Ich brauche zwei super Zeugnisse.
Ich schaff das, Schakkaaaaaaaa!

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Xoxo.

29. Juli 2012

THE ROADTRIP

Morgen geht es los.
Um 9 Uhr ist Justin vor meiner Tür.

Heute: Tasche zuende packen.
Alles in unser Auto, zu Justin fahren, den Clio beladen.
Nach hause. Entspannen.
Aller- aller- allerletzte Vorbereitungen.

Wow.
Ich war den ganzen Tag irgendwie angespannt.
Jetzt, während ich diese Worte schreibe, kommt ein Lächeln in mein Gesicht.
Die Aufregung steigt langsam.

14 Tage mit dem besten Freund, dem Bruder, durch Deutschland. Verdammt, das wird geil.

By the way: Der letzte Stopp hat sich geändert. Nordenham ist gecancelt. Fehmarn ist gebucht.
Da waren wir schonmal, mit der Kirche.
Der perfekte Abschluss.




R - O - A - D - T - R - I - P

ROOOOOOOOOAAAAAAAAAAADTRIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIPP!





Frei sein, erwachsen sein und gleichzeitig die Jugend genießen. 

Auf wahre Freundschaft, cheers!



P.S.: Maybe I'll show you some pictures.





http://be-a-soul-rebel.blogspot.de/p/drive-thru-make-road-trip.html


XOXO!

28. Juli 2012

Gewitter - oder: Die Zeit der (Selbst)Offenbarung

Schon im Bett liegen, schlafen wollen.
Dann. Das Geräusch von Regen dringt zu mir durch. Lauter Regen, viel Regen.
Helles Licht - Blitz.
Grummeln - Donner.
Anziehen, raus gehen.
Auf die Treppe setzen, zu unserem Garten. Unter dem Stückchen Dach.
Da, wo ich immer sitze.
Musik an, leise. Will ja den Regen hören.

Meine Gedanken fangen an zu kreisen, während ich dem Regen zu schaue. Während die Blitze den Himmel für Momente Taghell machen.

Ich bin versetzt, komme in die 12.
Habe einen Plan, was ich mit meinen Leben anfange.
Es war wohl das Beste, was mir passieren konnte. Dass ich die 11 wieder holen musste.
Ich brauchte dieses Jahr, es war ein Jahr der Selbstfindung.
Ein Jahr lauter Höhen und Tiefen.
Ein Jahr, in dem mir viele Dinge bewusst geworden sind.
Ein Jahr, in dem ich an mir selbst gewachsen und gereift bin.



Ich weiß zur Zeit, so gut wie noch nie, auf wen ich mich verlassen kann und auf wen nicht.
Es gibt Umstände, die ich nie in diesem Blog erwähnt habe - und auch jetzt nicht tun werde.
Aber es sind schlicht und einfach Dinge passiert, die mir den Weg gewiesen haben.
Dinge, Gefühle und Stimmungen, die mich sensibler mir selbst gegenüber gemacht haben.
 Freundschaften wurden gestärkt, neue Leute kennen gelernt.
Gleichzeitig sind Freundschaften zerbrochen. So ist das Leben.

Ich gehe einen großen Schritt aufs Erwachsenenleben zu.
Ein wenig beängstigend.
Aber: Ist nicht gerade das das größte Abenteuer, welches es zu meistern gilt?

Ich bin jetzt 18. Und wenn ich mein Abitur habe bin ich 20. Wow.
Ich habe noch 2 Jahre.
Und im Grunde weiß ich, 2 Jahre sind nichts. Und doch eine lange Zeit, in der eine Menge passieren kann.

Was ich mittlerweile weiß ist: Zu 90% werde ich in zwei Jahren zu der Zeit mitten im Umzug stecken. Oder in der Vorbereitung. Oder ich leben schon woanders.
Wo? Keinen blassen Schimmer, ich kann überall in Deutschland landen.
Am wahrscheinlichsten ist allerdings Berlin oder Köln.

Aber das Abitur muss ersteinmal gemeistert werden.
Ein Nebenjob muss gefunden werden.
Ich will ins Fitnessstudio.
Will mich um meine Freunde kümmern.
Vielleicht hab ich ja sogar irgendwann wieder eine Freundin?
Wer weiß das schon.
Aber. Es wird eine geile Zeit, die nächsten zwei Jahre. Die Jahre, die die Weichen stellen für meine Zukunft, für die Studienplatz suche und die damit zusammenhängende Karriere.

Verdammt, ich hab Bock.





Regen, Gewitter, Licht. Man sieht nur Licht, die Stimmung ist das Ausschlaggebende.

13. Juli 2012

Kreuz, Anker, Schwalbe. Warum?

So legte ich das Kreuz ab,
meine Kette.
An die Wand gehängt.
Will es nicht aus meinem Leben streichen, vorallem die Zeit in der Kirche - wunderbare Erinnerungen.
Bekam ein neues, zum Geburtstag - nie getragen.
Monate später, Ersatz gefunden.
Ein Anker ziert nun meine Brust.
Ein Anker.

Wieso ein Anker?
Anker - stehen für Hoffnung. 
Hoffnung, das, was mir vor Ewigkeiten verloren ging.
Das, was ich in den letzten Monaten wieder gefunden habe.
Hoffnung spielt mit Perspektive zusammen, Zukunft.
Um für sich selbst eine Perspektive zu sehen, braucht man Hoffnung.

Anker - stehen für einen festen Halt im Leben.
Ein fester Halt, lange gesucht. Spät gefunden.
Und dennoch, ich stehe mit beiden Beinen fest auf meinen Wolken.
Meinen Wolken, die Träume.
Ein fester Halt, manchmal das Wichtigste.

Anker - stehen für die ewig währende Liebe.
Auch wenn es sich oft anders anhört, ja. Daran glaube ich.


Nun,
jeden Tag, wenn ich in den Himmel schaue, sehe ich die Schwalben, wie sie fliegen.
Und wünschte mir, ich könnte mit ihnen fliegen.
Hoch in den Lüften. Die Welt erkunden und frei sein.
Frei von jeglichen Zwängen, das einzige, auf dass es ankommt: Leben.
Schwalben -  mit ihnen da leben, wo die Sonne ist. Wo es warm ist.


Ich glaubte an Gott.
Nicht, wie es "geschrieben steht". Einfach auf meine eigene Art und Weise.
Aber nun.
Ich habe die wohl anstrengenste und härteste Zeit hinter mir. Hab es geschafft - und zwar ohne Gott.
Sondern mit Realismus, Verstand.
Wo ist er, dieser Gott?

Wie kam es dazu, dass ich, ein offen gläubiger Mensch nun ein Handyhintergrundbild hat, auf dem steht:


G O D
FREE 
YOUTH

BELIEVE IN YOURSELF


Schwer zu erklären.
Hier ist nicht der richtige Ort dazu.









Xo.

2. Juli 2012

Segregation

Definition: 
auch englisch: [sɛgrɪˈgeɪʃ(ə)n  <bei englischer Aussprache: Plural: Segregations> [englisch segregation] (Soziologie) Trennung von Personen[gruppen] mit gleichen sozialen (religiösen, ethnischen, schichtspezifischen u. a.) Merkmalen von Personen[gruppen] mit anderen Merkmalen, um Kontakte untereinander zu vermeiden


_________________________________________________


Samstag. Geburtstag reinfeiern, von Kyra.
Duisburger Süden.
Justin und Cedric waren auch dabei. 
Wir kommen aus dem Norden.


Ich mein, okay. Es ist Duisburg. Eine Stadt, unter 500 Tausend Einwohner. 
Und dennoch, wer als Jugendlicher Menschenkenntnis besitzt und eine gute Auffassungsgabe merkt schnell, dass es so viel anders ist.


Die Leute haben Geld.
Sie tragen andere Sachen.
Sind oberflächlicher. 
Müssen sich auf Partys durch Partys profilieren.


Ich weiß nicht, vielleicht habe ich mich geirrt.


Klar, ich hab auch Freunde im Süden. 
Gerade Kyra, Lou, Alina.
Sie sind nicht oberflächlich. Und viele Leute scheinen auch nett zu sein, aber während der Party. Es war wie in einer anderen Welt. 
Seltsames Gefühl.















24. Juni 2012

Led Zeppelin - Stairway to Heaven




There's a sign on the wall, but she wants to be sure
'Cause you know sometimes words have two meanings
In a tree by the brook there's a songbird who sings sometimes
All of our thoughts are misgiven
















16. Juni 2012

Jetzt!

Regen.
Auf der Treppe zum Garten stehen, oberste Stufe. Noch unterm Dach, bekomme trotzdem Regen ab. Macht nichts.
Den fallenden Regentropfen zuschauen.
Ein, zwei Züge von der selbstgedrehten Zigarette.
Ein paar Schlücke Bier.
Musik. Die den Regen nicht übertönt.
Augen zu.
Lächeln.





- Denn jetzt ist die beste Zeit im Leben! - 





15. Juni 2012

Und nu?

Werde ich wohl meinen Weg gehen.
Wohin ich gehe, wird sich zeigen.
Abitur!
Studieren!
Mediendesign soll es sein. Wunschunis gibt es schon. Beziehungsweise Fachhochschulen, bei denen ich mich stark verschulden werde. Außer eine - DHBW! Duale Hochschule Baden-Württemberg. 
Studieren, Arbeiten, Studieren, Arbeiten.
3 Jahre. 6 Semester. Das wärs.
Aber bis dahin muss ich erst mal kommen
Ein super Abitur wird benötigt.
Und irgendwie werd ich das schaffen. Hoffe ich. Will ich.

Nebenjob - Tankstelle! Anstrengend, viel, besser als nichts.
Zur Zeit Praktikum! Macht Spaß, ist wunderbar.

__________________________

Und ich laufe, laufe, laufe. Ohne halt.
Tagsüber Stress. Tagsüber Arbeit. Tagsüber unterwegs.
Abends - kaputt.
Nachts. Schlafen.
Morgens den letzten Tag und den nächsten Tag hassen, weil ich mal wieder mit Kopfschmerzen aufstehe. Mal wieder kaum aus dem Bett kommen.
Kaffee, Energydrinks, Zigaretten. 
3 Wochen bis zu den Ferien.
Weiter laufen.




Ich laufe, bis zum Ende der Gleise.
Zur Not bis zum Ende der Welt.
Bis zum Ende des Lebens.
Laufen.



Xo.

29. Mai 2012

Wie ein Landstreicher...

...saß ich heute Morgen in Duisburg Marxloh.
Auf die Bahn warten.
Vor "Princess Brautmoden" sitzen.
Billigen Kaffee vonner Bude, von meinen letzten 60ct gekauft.
Selbstgedrehte Zigarette, billiger Tabak, billige Blättchen.
Todmüde.
In der Sonne sitzen. Warten.




21. Mai 2012

Honestly, he made my day.

Ich hab doch schon einmal über S. gebloggt. (http://be-a-soul-rebel.blogspot.de/2011/06/wer-bin-ich-denn-dass.html)
Nun ja. He made my day, wirklich. Zu gut.

Facebook. Tim hat irgendwas geschrieben, von wegen er ist ne Kante, im Spaß natürlich, er ist ein Lappen ( :) )
Max hat ein wirklich geschmackloses Bild drunter gepostet. Ausgemagerte KZ-Häftlinge.
Cedric und S haben dazu was geschrieben, ihm klar gemacht, dass das so nicht geht.
Soweit, so gut.
Alles, was danach passiert ist: Unterirdisch.
S. und ein Freund von ihm (soweit ich das mitbekommen habe) haben eine Mail an den Schulleiter vom Gymnasium von Tim und Max geschrieben, mit einem Sreenshot mit dem Dialog und dem Bild.
...wofür?
Außerdem hat er die beiden gelöscht und geblockt.
Na ja, dass er das bei Leuten die er nicht mag macht, weiß ich ja mittlerweile. Hat er bei mir ja auch :)
Tim hat mir ein Gespräch zwischen ihm und S. kopiert.
Und das sah so aus:


S: 
schade,dass ihr beide dumm seid und nix bregiffen habt!
Tim: 
Max war unangebracht, du aber ebenfalls. Und dumm bin ich bitte nicht, pass mal besser auf was du sagst. Du schaffst es ja super es dir mit allen menschen zu versauen die dich mal mochten, würd ich mal drüber nachdenken.
S:
 ich habe nie gesagt,dass du dumm bist tim,sondern,dass ich dich für so schlau gehalten hatte,dass du merkst,dass der zusammenhang zwischen "kante sein und nicht" nicht witzig ist mit einem solchen foto dazu... was das versauen angeht: es ist mir scheiss egal,was du,jonas,mandy,eine jessica oder sonst wer über mich denken....menschen die so denken sind mir egal und nichts wert.darüber solltest du mal nachdenken!deswegen habe auch ICH EUCH alle gelöscht und nciht umgekehrt!!!
im übrigens könnt ihr euch über den rest demnächst mit eurem direktor unterhalten,villeicht gibt der euch nachhilfe in sachen drittes reich!!
ansonsten schreib mir bitte nicht mehr,es interessiert mich nicht!
ich soll mal aufpassen was ich sage??das sagst ausgerechnet du junge.lern mal respekt,dann bekommste vielleicht auch mal welchen..komm dir mal nicht so hart vor!
Tim:
Ich habe respekt vor leute die mich nicht direkt beleidigen weil sie sich nicht anders auszudrücken vermögen. Gute nacht.
S:
Dann solltest DU mal lesen üben,denn die Beileidigungen kamen von euch!Aber schön,dass wir mal drüber gesprochen haben!!


Ungelogen!
Leute, die ihn nicht mögen, sind ihm egal! (Okay, versteh ich soweit.)
Der Knaller: Sie sind in seinen Augen nichts wert!
Der Witz: Woher kenn ich ihn noch einmal? Achja, von der Kirchenarbeit. S. ist bekennender Christ.
Hört man doch, bei solchen Worten, oder? Christliche Werte sind als Christ doch überbewertet ;-)
Die Arroganz, diese Wichtigtuerei.
Es gibt mehrere Dinge, die ich drüber denke. Paradoxe Dinge.
Zum einen finde ich das lustig, amüsant. Ich mach mich immer über Leute lustig, die sich für was besseres halten. Einfach, weil sie sich dadurch zu etwas schlechterem machen.
Zum anderen finde ich es wirklich traurig und schade. S. ist intelligent, er hat was auf dem Kasten. Aber er macht nichts draus. Jeden Menschen, der ihn mag stößt er weg, sobald er mal anderer Meinung ist. Über jeden Menschen den er nicht mag zerreisst er sich das Maul.
Aber wofür? Was hat er davon...? Hat er sein eigenes Leben so sehr in den Sand gesetzt, dass er das braucht um sein Selbstwertgefühl zu stärken? Ich weiß es nicht, aber ich habe manchmal das Gefühl....

Achja, dann kam der Knaller.
S. hat eine FB Fan - Seite. Als "Person des öffentlichen Lebens".
Verdammt, hab ich gelacht.

Xo.


18. Mai 2012

Hui. || Lebensplanung?

Durch Zeitstress, durch nicht-da-sein, durch keine-Lust-haben, durch dies, durch das.
Jedenfalls kam die letzten Tage nichts.
Nun ja, ich hab schon mal eindeutig längere Pausen gemacht.

______________________
Mir geht es im Moment richtig gut.
Ich hab nicht mehr lange Schule, bis ich ins Praktikum gehe. Ich glaube es sind 14 Schultage. 5 Klausuren. 1 Test.
Ist ja zum Glück keine Arbeit.
Aber das macht nichts. Ich bin motiviert.
Was?
Ja, wirklich. Ich bin motiviert.
Mir geht's so gut, wie schon lange nicht mehr.
Ich mache Fortschritte, vorallem in der Lebensplanung.
Vielleicht erzähl ich euch ja irgendwann mal davon. Wer weiß.. :-D

Heute ersteinmal das super Wetter nutzen und ein kleines Shooting mit Nina im Innenhafen machen ♥

Xo.

9. Mai 2012

Ich habe ein Motivationsproblem - bis ich ein Zeitproblem habe.

Sofies Welt - Jostein Gaarder.
"Facharbeit" - Rezession, Romananalyse.
3 bis 5 Seiten, ich darf 5 bis 8.
Nächsten Dienstag, am 15. ist Abgabe. Gut.
Kein Problem, bis mir aufgefallen ist, dass ich das ganze Wochenende weg bin.
Also: Spätestens Donnerstagabend muss es fertig sein.
Gestern dran gesetzt.
Heute fertig.
Wie schnell es gehen kann, wenn man sich einmal hinsetzt.
Inhaltlich fertig, morgen nochmal korrektur lesen, die Sprache verbessern.
Ha!
Kinderspiel.

Xo.

3. Mai 2012

Step by step

Schritt für Schritt. Stück für Stück. Tag für Tag.
Komme ich meinem Traum näher. 
Komme ich dem Leben, das ich führen will näher.

Fotos gedruckt. Mappe gekauft. 
Fotomappe. 
Jetzt geht es nächste Woche an den schweren Teil.
Fotografen abklappern. Jeder gute, kompetente Fotograf in meiner Umgebung wird dran glauben müssen. Meine Mappe einreichen. 
Das Ziel: Einen Ausbildungsplatz, oder wenigstens ein Jahrespraktikum als Fotograf. 

Ich werde nicht weiter zur Schule gehen, so viel steht fest. Aber ich brauche eine Alternative. Und dieser Weg ist der einzige, den ich gehen will. Der Weg als Fotograf. Egal, wie verworren er ist. Egal, wie kaputt er ist. Egal, wie oft ich im Kreis laufe, ob ich über Flüsse springen oder über riesige Mauern klettern muss. Ich werde ihn bis zum Ende gehen. Mit der Kamera in der Hand. 



Xo.

1. Mai 2012

Die beiden wichtigsten Idioten der Welt

Worum es geht, steht ja oben geschrieben.
Justin und Cedric.
Heute, ein guter Tag. Ein sorgenfreier Tag, ein schöner Tag.
Als erstes an der Eisdiele den schlechtesten Eiskaffee meines Lebens getrunken - unterirdisch.
Dann in den Landschaftspark gefahren. Auf einer Bank gesessen, gelaufen. Die schönste, beste Stelle gefunden. Unglaublich.
Verdammt, Jungs. Ihr wisst gar nicht, was ihr für mich seid.




Xo!

29. April 2012

Bewerbung?

Ich denke, dass, was mich so sehr unzufrieden macht, ist die Schule. Meine Klasse. Das Desinteresse am Stoff. Ich brauche mein Abitur nicht, und der Weg dahin gefällt mir nicht. Ist unnötig. Warum also?
Aber... was bleibt mir als Alternative?
Mein Traum ist, Fotograf zu werden.
Aber wie?
Eine Bewerbung könnte ich schreiben. Mehr Ausbildungsplätze sind hier in der Umgebung nicht zu finden. Die Chancen genommen zu werden - eher niedrig. Einen Versuch ist es wert, klar.
Nervig, sowas. Nun ja, Bewerbung schreiben.

Xo.

28. April 2012

Stille. Unterbrechen.


Er: warum passiert denn in deinem Blog nichts mehr ausser Liedtexten?
Ich: weil es im Moment nicht wirklich viel gibt, worüber ich mit der "Öffentlichkeit" reden möchte...
Er: okay. schade, dein Blog und deine schreibweise gefallen mir sonst sehr gut
Ich: Och, keine Sorge. Da wird sicher auch wieder neues kommen... Wird auch langsam wieder Zeit..
Er: es wird immer mal zeit für neues, sonst fährt man in seine ollen bahnem
      also es schleift sich ein
      also du weisst was ich meine :)

Also. Nun sitze ich hier. An meinem Schreibtisch. In meinem Stuhl. Starre auf die Worte. Öffne Blogger.com und fange an zu schreiben. Aber was?
Über was soll ich schreiben?
Darüber, dass die Schule scheiße ist und ich keine Lust mehr habe? Ich bin kaputt. Zwei Wochen Schule, seit Ferienende. Und ich würde am liebsten direkt Sommerferien haben. Aber das Thema kennen wir doch alle schon zu genüge, oder? Welchem Oberstufenschüler geht das nicht so?
Und sonst? Was bleibt noch?
Zukunft. Zukunftsgedanken. Zukunftsängste. Wo bin ich, wo will ich hin. Wer will ich sein? Ich weiß es nicht. Mein Traum ist es, Fotograf zu werden. Aber wie wahrscheinlich ist das schon? Und was soll ich machen, wenn es nicht klappt? Und wenn es doch klappen könnte, wofür tu ich mir die Schule an?
Mit wem werde ich in Zukunft noch zu tun haben? Wo gehen meine Freunde hin? Justin will in ungefähr einem Jahr für ein Jahr ins Ausland. Dann in einer anderen Stadt studieren. Das macht mir Angst. Und was ist mit dem Rest?
Ich weiß nicht, was das soll. Wohin ich will. Wohin ich kann. Zu viele Gedanken versperren meinen Kopf, schwirren umher. Oftmals weiß ich wirklich nicht weiter.
Aber woher soll ich wissen, wo ich hin will, wenn ich oft nicht mals weiß, wo ich jetzt stehe? Im hier und jetzt. Ich bin nun 18, die Welt steht mir frei. Aber brauche ich die Welt? Oder reicht mir ein minimaler Teil? Wo bin ich? Wer bin ich?

Und dann. Kommen diese Tage. An denen man Kraft schöpft. An denen man unterwegs ist, spricht, lacht, sich gedanken macht, Zukunftspläne schmiegt, lebt.


In diesem Sinne: Xo.

12. April 2012

Raf 3.0 feat Nazar - Fallen



[1. Strophe: Raf 3.0]
Ihr Körper is' am Boden, Gedanken schwirr'n im All
Doch Träume sind verlogen, denn sie wirken so real
Kein Mensch weiß, wer er is'

Sie suchen nach dem Ziel, doch finden tun sie nichts
Alles pure Fantasie, vor der harten RealitätFlüchten manche ins Gebet
Der Rest sucht seinen Schutz in der Anonymität
Das Verlangen nach Distanz versperrt sie wie im Knast
Doch schlafend haben sie Angst, sie hätten was verpasst
Obwohl sie fast verbrennen, woll'n sie alle noch ein Stück
Ein Stück näher zur Sonne
Ihre Körper haben kein Blut mehr
Ihr Herz tickt wie 'ne chemische Bombe

[Hook: Raf 3.0]
Ey, und sie schrei'n, sie klag'n
Sie wein', doch wissen nicht, weshalb
Sie fall'n, sie fall'n, sie fall'n
Sie fühlen nichts mehr
Sie sind lebendig begraben
Ihren Geist verfolgt der Schein von täuschenden Kristall'n
Sie fall'n, sie fall'n, sie fall'n
Sie fühlen nichts mehr
Sie sind lebendig begraben


[2. Strophe: Raf 3.0]
Die Gegenwart is' hart, Vergangenheit zu trist
Den lebenslangen Pfad bewandern sie für nichts
Die zweite Realität gespiegelt von Null'n und Einsen
Jeder sucht nach den Kristall'n, um es den Kumpels zu beweisen
Menschen sammeln heute Friends wie Mafia-Paten Kunst
Sie fragen Frauen nicht mehr nach Namen
Sie fragen, wie viele ha'm sie gebumst

Sie leben in Kategorien, erster, zweiter Klasse
Menschen werden wieder zum Tier, 'ne bes-bestialische Rasse
Und obwohl sie fast ertrinken, woll'n sie alle noch ein Stück
Ein Stück tiefer ins MeerTrotz der tausend Sterne seh'n sie niemals hinauf
Und mein', der Himmel sei leer


[Hook]

[3. Strophe: Nazar]
Die ganze Welt steht auf sich selbst, auf ihren Köpfen
Ihren Verstand nimmt man nicht ernst
Wer sich belügt, (lügt) sich selber an, das Glück liegt in Menschenshand
Und wenn du es nicht erkennst, bleibst du nur blind
Sag mir, wer wir sind
Sind wir auch das, wofür wir uns halten?
Die üblichen Taten, nur Lügen und Hassen
Trübe Gedanken und all das, nur um unsere Würde zu halten?
Ich weiß es nich', doch mein zweites Ich sagt mir
Dass wir alle hier verfeindet sind

Doch mein Instinkt is' eingestimmt auf Konfrontationen und Eigensinn
Denn immer, wenn ich wach bin, erzählt mir das Leben nur Schwachsinn
Denn immer, wenn ich wach bin, wanke ich zwischen Ideen und Wahnsinn
Wir haben gegen Wände geschlagen, denn alle gefallenen Engel versagen
Wir schlucken den Dreck der Gesellschaft
Und merken erst dann, man, wir sind hier lebendig begraben

[Hook]

6. April 2012

Something's different...

2. April 2012

Olson - Alles so wie es war





Auf der Suche nach Leben als wärs nie vorbei
so mit all seinen Fehlern als hätten wir Zeit
ich tanz als würde niemand zusehen, zusehen, zusehen
lass es einen tag gut gehen, gut gehen, gut gehen

Ich sporte die weiß schwarzen Nike Dunks (Nike Dunks) 
Freitags (Freitags)
high-five Vorbeilass am Eingang
v-neck (v-neck)
undercut (undercut)
Jeanshemd
k-k-k-kein Motherfuck
volle Batterie (Batterie)
Amnesie
knapp bis über die knöchel gekrempelte monday cheap
du musst Interesse nicht vortäuschen
Teen Spirit smells like Dior Poison

So jung, zukunftslos,
haben nichts zu feiern
aber hindert uns nicht
alles so wie es war
träumen viel doch bleiben ohne viel Schlaf
hallo Welt
wir sind so jung, zukunftslos
haben es nicht leicht
doch erinnert uns nicht
alles so wie es war träumen viel
doch bleiben ohne viel Schlaf
hallo Welt

dieser Haarscheitel sitzt korrekt (korrekt) 
dieses paar Nike ist rar
schreit das schwarz weiß und infrared
Großstadtlook, so kaputt
so verliebt wie an Tag eins
es ist perfekt
fast schon wie (wie)
Harmonie
knapp bis unter die Schultern gekrempelte karo sleeves
du musst Interesse nicht vortäuschen
Teen Spirit smells like Dior Poison

So jung, zukunftslos,
haben nichts zu feiern
aber hindert uns nicht
alles so wie es war
träumen viel doch bleiben ohne viel Schlaf
hallo Welt
wir sind so jung, zukunftslos,
haben es nicht leicht
doch erinnert uns nicht
alles so wie es war
träumen viel doch bleiben ohne viel Schlaf
hallo Welt (hallo Welt)

Auf der Suche nach Leben als wärs nie vorbei
so mit all seinen Fehlern als hätten wir Zeit
ich tanz als würd niemand zusehen, zusehen, zusehen
lass es einen Tag gut gehen, gut gehen, gut gehen
ich will mehr als was du hergibst

hallo Welt
wir sind So jung, zukunftslos,
haben nichts zu feiern
aber hindert uns nicht
alles so wie es war
träumen viel doch bleiben ohne viel Schlaf
hallo Welt
wir sind so jung, zukunftslos,
haben es nicht leicht
doch erinnert uns nicht
alles so wie es war
träumen viel doch bleiben ohne viel Schlaf
hallo Welt (hallo Welt)

28. März 2012

Ex-Freundin zum kochen bringen [ x ]

...dabei kann ich diesmal gar nichts dafür... Wirklich!


There’s something in your eyes
Is everything alright
You look up to the sky







Coffee and Cigarettes











Immer diese Schule...

Heute Bio-Klausur.
Das sah die letzten Tage ungefähr so aus:



Stundenlang gelernt.
Und dennoch, das Gefühl, dass ich diese Klausur in den Sand setze ist und bleibt da... Verdammt.

24. März 2012

Tage, wie sie öfter sein sollten





Aufwachen. Trotz Rollos scheint Sonne ins Zimmer.
Auf den Wecker schauen. 08:11 Uhr.
Zu wach, um weiter zu schlafen.
Zu schönes Wetter, um weiter zu schlafen.
Bis halb 9 liegen bleiben, aufstehen.
Mit den Eltern zusammen Frühstücken, die Brötchen sind noch warm.
Duschen.
Im "Garten", der Terasse sauber machen.
Hinsetzen. Sonnen.
Am Gartentisch Bio lernen.
Eiskaffee trinken.
Die Sonne genießen, Kraft tanken.
Es wird Abend, Grillen. Die Reste vom Abend davor.
Ein kaltes Bier.
Es wird dunkel, alle gehen rein.
iPod schnappen, Zigarette.
Durchatmen.
Lächeln.

15. März 2012



In T-Shirt und mit Sonnenbrille auf der Treppe vom Garten in der Sonne sitzen. 
Boy hören. Eiskaffee. Zigarette. Buch. Das nenn ich Leben.




Boy - Army



You should see my favorite people,
You catch a glimpse of gold through their skins.
I walk on air whenever I’m with them,
They're where the happiness begins.
And I’m alright on my own, but with them I'm much better
They're like diamonds and diamonds are forever.

They’re taller than giants,
They outshine all the stars
They are the love above the love
They’re my army of fortune,
They win every war
They are the love above the love

They're a boat when I'm underwater
They tame the sharks and they calm the waves
When I choke they pat my back harder
My load is light, my secrets are safe
And I'm alright on my own but with them I’m much better
They're like diamonds and diamonds are forever…

They’re taller than giants,
They outshine all the stars
They are the love above the love
They’re my army of fortune,
They win every war
They are the love above the love





xo

13. März 2012

One Month

Vor einem Monat sagte ich, ich wäre glücklich.
Ja, war ich.
Aber Glück ist manchmal nur von kurzer dauer.
Streit, Streit, Streit.
Unreifes, kindisches Verhalten.
Gestern haben wir es beendet.
"Endlich", habe ich von einer Freundin gehört bekommen. Und dass sie ihr "nie sympathisch" war.
Nun ja. Mag wohl sein, aber dennoch bereue ich es nicht.

Wir haben es versucht, es hat nicht geklappt. Wieso sollte ich es bereuen? Nein.
Genauso wenig trauere ich hinterher.
Genauso wenig vermisse ich sie.

Mein Leben. Läuft.

xo

7. März 2012





...jeder Strahl der Sonne 
fängt davor mit dem Regen an...


Casper - Druck



xo

23. Februar 2012

Klar, das' Jahr werd ich zum Gewinner...

So sitze ich hier. 4 grad. Sonne. Auf der alten Bahntrasse. Rauchen. Entspannen. Genießen. "Dieses Jahr werde ich zum Gewinner", schallt es aus meinen Kopfhörern. Kenn die meisten meiner Zeugnisnoten. Bin nicht zufrieden. Klar, mein Zeugnis ist tausend mal besser als letztes Jahr, aber zufrieden kann ich nicht sein. Ich kann mehr. Muss dafür sorgen jetzt komplett durch zu starten. Das ist mein Ziel.
Mache Bilder mir der Blackberry Kamera. Meine Fotografie stand still, jetzt geht es wieder los.
Meine Schreiberei stand still, jetzt geht es weiter.
"Klar, das' Jahr werde ich zum Gewinner."
Es liegt in meinr Hand.
Ab geht's.
____________________________

Diese Notiz in meinem Handy ist mehrere Wochen alt. Vor den Zeugnissen. Durchschnitt: 2,9.
Ja, nicht zufrieden stellend.

Danach lief es eher weniger, als wär ich der Gewinner. Lief eher mies.
____________________________

So. Jetzt sitze ich wieder hier. es ist dunkel, 20 Uhr. Knapp 10 Grad, eindeutig angenehmer als letztes Mal.
Lese mir den Text durch. Und denke: Klar, das' Jahr werde ich zuum Gewinner.

Die Story dahinter:
Die letzten Tage waren... Salopp ausgedrückt: Scheiße.
Warum genau will ich heir nicht weiter erläutern. Aber es scheint aufwärts zu gehen.
Habe vorhin die aktuellen NCs nachgeschaut für das Studienfach PoWi. Politikwissenschaften. An der HHU (Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf): 1,6.
An der Uni DUE, Duisburg-Essen: 2,2.
WHAT?!
Beim Doppeljahrgang und auch danach werden sie sicher noch erhöht.
Mein Ziel war: 2,4.
Realistisch.
Aber... Ich will Politik studieren.
Gut. Verzweiflung. Unnötig.

Ich wollte mich ab der 12 völlig auf die Schule konzentrieren. Da es da ums Punktesammeln geht. Abi-Noten.
Aber... Planänderung.
Ich habe 2 1/2 Jahre Zeit, bis ich mein Abitur in der Tasche habe.
Und werde mich nun völlig darauf konzentrieren. Ich muss jetzt anfangen durch zu starten, da ich es sonst niemals schaffen kann. Ich muss mich jetzt konzentrieren, anstrengen. Um den Grundstein zu legen für meine Punkte.
Mein Ziel ist das Politikstudium. Zähne zusammen beißen und ran an den Speck. Nicht labern, machen.
Höchste Priorität: Schule.
Die Fächer in denen ich gut bin: besser werden.
Die Fächer in denen ich nicht gut bin: gut werden.


Erklärtes Ziel: Durchschnitt für ein Politikwissenschaftsstudium an der HHU!












xo.

14. Februar 2012

Gestern, da war es so weit.
Das ersehnte Treffen, zwischen ihr und mir.
Vor der Schule - der Vorteil, wenn man erst so spät Unterricht hat.
Zur Begrüßung direkt geküsst. Aushalten konnten wir es beide nicht mehr.
Umhergelaufen, hingesetzt. Geredet. Über uns.
Nach allem was war, jetzt sind wir zusammen.
Nach all dem Chaos. All dem gegenseitigem Verletzen.
Wir haben daraus gelernt. Und hoffen, dass wir es schaffen.

Natürlich, ich glaube nicht, dass es eine Beziehung für die Ewigkeit ist. Aber das liegt an meiner insgesamten Einstellung Beziehungen gegenüber.

Für viele mag das jetzt überraschend kommen. Dass ich jetzt mit Selina zusammen bin.
Das mag daran liegen, dass ich in den letzten Monaten so viel Gefühlschaos hatte, dass ich's einfach Leid war darüber zu reden. Es hat einfach keinen Spaß gemacht, und zu nichts geführt. Deswegen hab' ich einfach, auch im Blog, dicht gehalten. Meine Gedanken kreisen lassen.


Aber jetzt? Jetzt bin ich glücklich. Und das ist, was zählt.





xo.

9. Februar 2012





‎"Wer den Wortsinn nicht ehrt, ist den Sinnspruch nicht wert."



- Alice im Wunderland -






Xoxo.