...ist ein ungewohntest Gefühl.
...ist ein wunderbares Gefühl.
...ist die Motivation.
...ist der Grund, dass sich Träume verfestigen.
...ist der Grund, seinen Weg zu gehen.
...ist ein Ansporn.
Ich muss etwas zitieren. Aus der Serie NCIS.
Dr. Ryan unterhält sich mit Agent Gibbs.
"You know people keep watch her clock usually means they're worried about something. You got run?"
"Oh, I've been running."
"Maybe it's time to stop."
"I wanna stop running, Gibbs. And really see the people around me and not just blur as I fly by. Really see them."
Wir rennen. Alle.
Unseren Zielen entgegen, unseren Ängsten davon.
Vorbei, an Menschen. Menschen die wir kennen. Menschen, die wir nicht kennen.
Ist das die richtige Methode um ans letzendliche Ziel zu kommen?
Sollten wir nicht innehalten. Uns mit den Menschen die uns umgeben befassen?
Sollten wir nicht innehalten. Unsere Ängste bekämpfen?
Müssen wir nicht irgendwann mal innehalten? Um uns unserer Schwächen bewusst zu werden?
Müssen wir nicht irgendwann mal innehalten? Um unsere Schwächen zu bekämpfen?
Ist es nicht sinnvoll mal innezuhalten? Um die unsere Stärken auszubauen?
Ist es nicht sinnvoll mal innezuhalten? Um uns zu fragen, woran wir vorbei ziehen?
Können wir uns bewusst sein, was das Ziel ist, wenn wir über unseren Weg rauschen? Können wir dann überhaupt die richtige Gabelung nehmen, die richtige Kreuzung, die richtige Abzweigung?
Spätestens wenn wir eine falsche Abzweigung nehmen und auf dem Holzweg landen, quer Feld ein, durch Sträucher mit Dorner, die wir kaum zu überwinden wissen... müssen wir innehalten. Den Weg umgraben. Und ihn vor uns pflastern.
"Der Weg ist das Ziel."
Schwachsinn. Der Weg ist der Weg, das Ziel ist das Ziel.
Oft ist der Weg eine Etappe, bis zum Ziel. Aber mehr ist es nicht.
Aber bis wir an diesem Ziel angelangt sind kostet es oft anstrengung.
Entschläunigung.
Dies kann ein Zauberwort sein.
Wir können in dieser schnell-lebigen Welt nicht mehr an allem vorbei hetzen.
Ab und zu muss man anhalten. Langsamer werden. Sich bewusst machen, was vor einem liegt.
Aber nicht nur das, nein.
Manchmal, ja manchmal. Sollte man sich bewusst werden, was hinter einem liegt.
Hinter mir liegen nun zwei Jahre schlechte Erfahrung.
Ich habe die falsche Abbiegung auf der Kreuzung genommen. Habe mich in den Ästen und Dornen verfangen. Habe einene Schritt nach vorne gemacht und zwei nach hinten. Irgendwann habe ich alles platt getrampelt. Die Steine die dort lagen geformt. In den Boden geschlagen.
Und nun gehe ich drüber.
Noch ist der Weg nicht perfekt, nein. Wird er wahrscheinlich auch niemals sein.
Aber das erwarte ich nicht.
Ich habe innegehalten. Mich gefragt, was ich tue. Mich gefragt, wofür ich das tue. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass man für seine Träume arbeiten muss.
Bei Facebook habe ich gelesen:
"Unterschätze nie jemanden, der einene Schritt zurück macht. Er könnte anlauf nehmen."
Und dachte nur "fuck man, du hast recht!"
Genau das habe ich getan.
Gymnasium. Größte Fehlentscheidung.
Schritt zurück, 11 wiederholen. Berufskolleg.
Jetzt bin ich in der 12.
Ich habe einen Schritt zurück gemacht, Anlauf genommen und starte durch.
So ist das eben.
Ich war noch nie so gut in der Schule wie im Moment. Und das macht mich glücklich.
Klar, Spanisch ist echt scheiße und wirklich mein Sorgenfach. Aber hey, was solls?
Ich bin in jedem anderen verdammten Fach spitze. Melde mich, die ganze Zeit. Nicht nur quantitativ gut, auch qualitativ.
Ich liebe es.
Ich bereichte meinen Weg zum Studium.
Stück für Stück lege ich mir meine Steine zurecht. Baue mir meine Brücken.
That's what it is, yo!
Xoxo
Wenn du Entschleunigung jetzt noch richtig schirebst, isses ein hammer Text mein großer =)
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