Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


13. Juli 2012

Kreuz, Anker, Schwalbe. Warum?

So legte ich das Kreuz ab,
meine Kette.
An die Wand gehängt.
Will es nicht aus meinem Leben streichen, vorallem die Zeit in der Kirche - wunderbare Erinnerungen.
Bekam ein neues, zum Geburtstag - nie getragen.
Monate später, Ersatz gefunden.
Ein Anker ziert nun meine Brust.
Ein Anker.

Wieso ein Anker?
Anker - stehen für Hoffnung. 
Hoffnung, das, was mir vor Ewigkeiten verloren ging.
Das, was ich in den letzten Monaten wieder gefunden habe.
Hoffnung spielt mit Perspektive zusammen, Zukunft.
Um für sich selbst eine Perspektive zu sehen, braucht man Hoffnung.

Anker - stehen für einen festen Halt im Leben.
Ein fester Halt, lange gesucht. Spät gefunden.
Und dennoch, ich stehe mit beiden Beinen fest auf meinen Wolken.
Meinen Wolken, die Träume.
Ein fester Halt, manchmal das Wichtigste.

Anker - stehen für die ewig währende Liebe.
Auch wenn es sich oft anders anhört, ja. Daran glaube ich.


Nun,
jeden Tag, wenn ich in den Himmel schaue, sehe ich die Schwalben, wie sie fliegen.
Und wünschte mir, ich könnte mit ihnen fliegen.
Hoch in den Lüften. Die Welt erkunden und frei sein.
Frei von jeglichen Zwängen, das einzige, auf dass es ankommt: Leben.
Schwalben -  mit ihnen da leben, wo die Sonne ist. Wo es warm ist.


Ich glaubte an Gott.
Nicht, wie es "geschrieben steht". Einfach auf meine eigene Art und Weise.
Aber nun.
Ich habe die wohl anstrengenste und härteste Zeit hinter mir. Hab es geschafft - und zwar ohne Gott.
Sondern mit Realismus, Verstand.
Wo ist er, dieser Gott?

Wie kam es dazu, dass ich, ein offen gläubiger Mensch nun ein Handyhintergrundbild hat, auf dem steht:


G O D
FREE 
YOUTH

BELIEVE IN YOURSELF


Schwer zu erklären.
Hier ist nicht der richtige Ort dazu.









Xo.

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