Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


13. Februar 2013

Was soll ich noch sagen?

Der Abend, an dem ich glücklich war ist nun 5 Abende her.
Der Tag, an dem ich durchgehend glücklich war... keine Ahnung. Wann war das?
Wohl in den Sommerferien. Beim Road-Trip mit Justin.
Die Woche?
Der Monat?
Wann hat Glück das letzte mal mein Leben dominiert?
Wann habe ich das letzte mal durchgehend gelächelt?

Hey, ich weiß es. Mit... 12, 13? Da hatte ich mal bei vereinzelten Personen den Spitznamen "der Lächler". Einfach, weil ich immer gut gelaunt war und durchgehend... genau. Gegrinst, gelächelt habe.
Wow.

Heute, wenn ich in den Spiegel gucke...
Sehe ich in müde Augen. Obwohl ich genug geschlafen habe.
Sehe ich ein trauriges Lächeln. Obwohl ich keinen Grund habe, traurig zu sein.
Und oft auch gar nicht traurig bin...
Meine Trauer... kommt wohl aus der inneren Leere.

Es macht mich traurig, dass ich nicht mehr lächeln kann.
Es macht mich traurig, dass ich nicht glücklich bin.
Es macht mich traurig, dass ich mich so oft einsam fühle; auch, wenn ich gar nicht einsam bin.
Es macht mich traurig, dass ich mich so oft traurig fühle.

Oft, ja, oft.
Da weiß ich gar nicht, was ich noch sagen soll.
Auf eine Frage, eine ganz bestimmte Frage. Auf diese Frage, gibt es keine Antwort. Es gibt keine Antwort, die ehrlich wäre. Es gibt keine Antwort, die mein Gegenüber nicht vor den Kopf stoßen würde. Es gibt keine Antwort, die ich meinem Gegenüber zumuten möchte.
Die Frage. Sie ist so oft doch eine einfach Höflichkeitsfloskel. Wie ich diese Frage hasse. Wie ich es hasse, wenn Menschen, diese Frage stellen, ohne sich für die Antwort zu interessieren.
Diese Frage heißt: "Wie geht's?"

Wie es mir geht?
Nicht in Worte fassbar.  Einsam. Traurig. Müde. Kaputt. Zerrissen.
Reicht das als Antwort? Nein?! Okay!
Leer. Fertig. Überfordert. Hassend. Zermürbt. Grau. Schwach. Hoffnungslos. Hatte ich schon einsam?
Oh, ich soll aufhören?

"Ja, mir gehts ganz gut, und dir?"  - Die größte Lüge, meinerseits. Eine der Lügen, die ich (ge)brauche um mich und auch mein Gegenüber zu schützen.




 Also, was soll ich noch sagen? 


 

3 Kommentare:

  1. Vielleicht dass du Becca noch magst, obwohl sie dir diese Frage auch oft stellt (Antwort noch nie geglaubt, aber egal.)? .____________.

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  2. Du fragst es mich, weil du weißt, wie es mir geht. Und du dich dafür interessierst, wie es mir wirklich geht.
    Das ist schön so.

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