Es ist Sommer.
25°; wolkenfreier, blauer Himmel.
Du bist schon relativ früh wach geworden, obwohl keine Schule ist oder du nicht arbeiten musst.
Du fühlst dich ausgeschlafen.
Du frühstückst draußen im Garten, in der Sonne.
Danach lässt du beim Duschen kühles, erfrischendes Wasser über deine Haut laufen.
Du schnappst dir ein paar Sachen für die Schule oder die Arbeit, machst ein bisschen was.
Wenn du fertig bist, die Sonne ihren wärmsten Punkt schon überschritten hat triffst du dich mit Freunden, ihr quatscht.
Oder du setzt dich auf dein Fahrrad und machst eine kleine Tour.
Oder du gehst spazieren.
Du tust alles, was du willst. Draußen, an der schönen, frischen Luft. Es herrscht ein leichter Luftzug, der dich nicht frieren lässt, sondern dich ab und an gut erfrischt und die Wärme nicht unerträglich macht.
Es wird später, und langsam ist es dunkel. Du kommst wieder nach Hause.
Es ist schon kühler, aber angenehm.
Es riecht stark nach Gewitter.
Du setzt dich noch draußen hin, liest unter der Lampe im Garten noch ein wenig. Dann fängt es an zu regnen. Nicht so ein Nieselregen, ein richtiger, starker Platzregen. Du setzt dich schnell unter das Dach. Dann holst du dir von drinnen ein kühles Bier. Es fängt an zu blitzen und zu donnern. Wenn du ein Raucher bist, steckst du dir jetzt in Ruhe eine Zigarette an.
Dazu machst du leise ruhige, entspannte Musik an, aber nicht zu laut. Du willst ja das beruhigende Prasseln des Regens noch hören.
Ich mag das aktuelle Wetter nicht.
Merkt man das?
Es ist nicht meins. Es ist alles grau. Es ist kalt. Ich will nicht mehr mit Pulli und dicker Jacke rumlaufen. Ich brauche keinen Schal. Ich brauche blauen Himmel, warme Luft und Sonne.
Deswegen habe ich mich vorhin gedanklich in das eben Beschriebene versetzt. Und meine Traumwelt genossen. Dort fand ich es schöner, als im hier und jetzt.
Nun, jetzt bleibt mich nichts anderes übrig als zu warten....
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Tanz der Vampire - Die unstillbare Gier
Ich möchte Flamme sein und Asche werden
Und hab noch nie gebrannt.
Ich will hoch und höher steigen.
Und sinke immer wieder ins Nichts.
Ich will ein Engel oder ein Teufel sein,
Und bin doch nichts als eine Kreatur,
Die immer das will, was sie nicht kriegt.
Und hab noch nie gebrannt.
Ich will hoch und höher steigen.
Und sinke immer wieder ins Nichts.
Ich will ein Engel oder ein Teufel sein,
Und bin doch nichts als eine Kreatur,
Die immer das will, was sie nicht kriegt.
[...]
Ich will die Welt verstehen
Und alles wissen,
und kenn mich selber nicht.
Ich will frei und freier werden
Und werde meine Ketten nicht los.
Ich will ein Heiliger oder ein Verbrecher sein,
Und alles wissen,
und kenn mich selber nicht.
Ich will frei und freier werden
Und werde meine Ketten nicht los.
Ich will ein Heiliger oder ein Verbrecher sein,
[...]
Manche glauben an die Menschheit,
Und manche an an Geld und Ruhm.
Manche glauben an Kunst und Wissenschaft,
An Liebe und an Heldentum.
Viele glauben an Götter verschiedenster Art,
An Wunder und Zeichen,
An Himmel und Hölle,
An Sünde und Tugend
Und an Bibel und Brevier.
Und manche an an Geld und Ruhm.
Manche glauben an Kunst und Wissenschaft,
An Liebe und an Heldentum.
Viele glauben an Götter verschiedenster Art,
An Wunder und Zeichen,
An Himmel und Hölle,
An Sünde und Tugend
Und an Bibel und Brevier.
Es ist eins meiner Lieblingslieder aus diesem Musical.
U.a. wegn dieser Zitate.
Ich liebe sie und ich kann sie verstehen. Ich fühle sie. Ich kann nach vollziehen, was Graf von Krollok da singt.
Und es macht mir Spaß sie immer wieder (neu) zu interpretieren.
Doch, das soll eure Aufgabe sein, wenn ihr wollt.
Hört das Lied. Hört das Musical, wenn ihr wollt.
Lest diese Zeilen und denkt einen Moment drüber nach.
Lest diese Zeilen und denkt einen Moment drüber nach.
Ich liebe es einfach...
XO.
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