Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


4. Januar 2013

Ouch, I have lost myself again.

Ich sitze mal, mal wieder, auf der Treppe zum Garten. Es ist dunkel. Die Zigarette glimt - wie immer. Ein letzter Rest Jägermeister und fast geschmolzene Eiswürfel sind in meinem Glas.
Meine Musik dringt leise durch meine Kopfhörer in meine Ohren.
Ich schließe die Augen.
Der Wind weht mir den leichten Nieselregen in mein Gesicht.
Ich atme tief ein.
Atme tief aus.
Öffne die Augen.
Dunkelheit umgibt mich.

Be my friend
Hold me, wrap me up
Unfold me
I am small
I'm needy
Warm me up
And breathe me


Ouch I have lost myself again
Lost myself and I am nowhere to be found,
Yeah I think that I might break
I've lost myself again and I feel unsafe


Vierter Januar. Der Geburtstag meiner Schwester.
Ich mag Familienfeiern immernoch nicht besonders.
Ich mag dieses laute Stimmengewirr nicht.
Ich mag diese Oberflächlichkeit nicht.
Aber ich mag Kuchen.
Und umso mehr Zeit verging, desto schlechter wurde meine Laune.
Es tut mir Leid für meine Schwester, aber eigentlich wollte ich gar nicht da sein.
Eigentlich wollte ich ganz schnell weg, in meine eigene Welt, alleine sein.

Und dann - als ich nun endlich alleine zuhause, in meinem Zimmer, war - wusste ich nicht, was ich mit mir anfangen soll.
Also habe ich gezeichnet.
Also habe ich Jägermeister getrunken.
Also habe ich eine geraucht.
Also habe ich mich an meinen PC gesetzt und blogge.
Also.

Ich habe das Gefühl mich irgendwo heute verloren zu haben.
Heute? 

Schlecht gelaunt bin ich immernoch.
Ich glaub' ich geh schlafen. Um halb 10. An einem Freitag.

Gute Nacht.



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