Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


9. Januar 2013

How do you feel now?

Confused.
Scared.

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Also, öhm. Ja.
Also bin ich dahin, zum Krankenhaus.
Ersteinmal die Station gesucht.
Gefunden.
Fragebogen ausgefüllt.
Kurzes Gespräch mit 2 Mitarbeiterinnen und zwei anderen "Interessenten an der Tagesklinik".
Kurzes Einzelgespräch.

Warum das Einzelgespräch kurz war?
"Ich denke, da wir hier in der Tagesklinik jediglich Gruppentherapien haben und keine Einzeltherapiestunden, ist hier nicht die richtige Station für Sie. Also, nicht dass wir Sie nicht haben wollen, aber ich denke, Sie benötigen eine intensivere Therapie.
Ich gebe Ihnen mal einen Flyer mit von unserer Psychiatrie, Station 17. Dort kann man intensiver auf sie eingehen."
Es ist nicht der genaue Wortlaut, aber der Wortsinn.
Aha. Stationäre Aufnahme. Okay.
Ich gehe raus.
Rauche.
Gehe an die Pforte.
Lasse mir den Weg erklären.
Suche die Station.
Folge Hinweisschildern.
Stehe vor der Intensivstation. Hier bin ich falsch.
Werde angesprochen, mir wird der Weg erklärt. 30 Minuten später: Station 17 gefunden. Akutstation für psychiatrische Psychotherapie.
Überwinde mich. Gehe hinein.
Klopfe am Dienstzimmer.
Nichts.
Ein weiteres, lauteres Klopfen.
Wieder nichts.
Ich atme tief durch, drehe mich um und gehe.
Zuhause rufe ich an.
"blablabla...Station 11... blabla.. auf Sie verwiesen... Termin..." "Ja, okay. Aber ich bin gerade in einer Besprung und kann deswegen nicht auf den Kalender gucken. Am besten rufen Sie später nochmal an. Ich bin bis in den Abend erreichbar."
Anderthalb Stunden später, ich werde zur Pforte durchgestellt. Dort wird versucht mich durchzustellen, ohne Erfolg.
Also.
Morgen nochmal anrufen.

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Stationär aufgenommen zu werden ist ein seltsames Gefühl.


...about my perception.

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