Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


20. Januar 2013

Woah.

Hilfe. Ich bin so todmüde.
Müde, nicht in dem Sinne wie in einigen Posts zuvor angesprochen. Sondern müde im wirklichen, körperlichen Sinne.
Bei Düsseldorf ist ARTig hab ich Lisa kennen gelernt. Wir hatten schon lange vor, was zu machen. Und da sie eine House-Party bei einer Freundin von ihr organisiert hat, hat sie mich auch eingeladen.
Soweit, so gut.
Eine Party. Ich. Lisa. Menschen, die ich nicht kenne.
Macht nichts. Ich hatte trotzdem Lust dazu.
Habe meinen Eltern nur gesagt, dass ich in Neuss bin. Nichts von der Party gesagt. Meine Mutter hätte sich doch eh nur unnötig Sorgen gemacht.
Um ehrlich zu sein, die Party war wirklich gut. Ich hab' mich zwischen den Menschen wohl gefühlt. Eine sehr durcheinander gewürfelte Gruppe. Schätzungsweise 80% der Anwesenden waren Homosexuell. Auch mal interessant.
Richtig viel getrunken. Irgendwann besoffen. Wieder runter gekommen. Müde.
Leute beobachten. Bisschen quatschen.
Über eine Stunde über Deutsch-Rap unterhalten.
Um 7 geschlafen. Um viertel nach 10 aufgewacht. What the hell...

Warum ich das jetzt erzähle?
Ja, eine gute Frage.
Vielleicht, weil ich müde bin und bloggen möchte. Aber nicht genau weiß worüber.
Vielleicht aber auch, weil ich mich teilweise wie Charly aus Perks of being a Wallflower gefühlt habe.

Ich habe es Justin vorher schon geschrieben, dass ich denke, dass ich mich so fühlen werde.
Menschen, die ich nicht kenne.
Menschen, die einen sehr alternativen Lebensstil haben.
Menschen, die sehr Indie sind.
Dazwischen: Ich. Oftmals als stiller Beobachter der ganzen Sache.
Ich, der die Atmosphäre aufgesogen hat, weil sie so gut war.
Ich, der eigentlich keine Ahnung hatte, was er da tut.

Nun, so wie Charly bin auch ich ein wenig zurückhaltend. Schaue gern zu und genieße die Stimmung. Lache. Unterhalte mich kurz.

Wirklich.
Es war schön. Es war lustig. Es war interessant.
Vielleicht seh ich ja den ein oder anderen wieder. Wer weiß.

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