Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


1. Januar 2013

2013, so what?

Frohes neues Jahr, ja das wünsche ich euch! 

Okay. Ich fühle mich wirklich seltsam, das zu sagen.
Ich tue es, immer.
Aber nicht um des Jahres, nicht um der Worte Willen, sondern um der Höflichkeit Wille.
Jahr um Jahr vergeht.
Gute Vorsätze werden zum Ende des Jahres geschmiedet - und zum Ende des nächsten Jahres merkt man, dass man keinen davon umgesetzt hat.
Man sagt sich, dass in diesem folgendem Jahr alles besser wird, man alles anders macht.
Und nichts passiert.
Warum?
Ganz einfach.
Eine Jahreszahl ändert schlicht und einfach... nichts.

Gedankenexperiement:
Ich bin Raucher. Ich nehme mir am 31.12.12 vor im Jahre 2013 weniger zu rauchen. Am Ende des Jahres 2013 merke ich, dass ich immernoch die gleiche Menge an Zigaretten in Rauch verwandelt habe.

Meine Erklärung dafür: 
Ob ich nun weniger rauche, weil eine 08, eine 12, eine 13, oder eine 24 am Ende der 20 steht Interessiert niemandem. Nicht das Gehirn, nicht das Gewissen und schon gar nicht die Sucht.

Um Dinge zu verändern muss ein Prozess stattfinden. Okay, ich streite nicht ab, dass viele einen Jahreswechsel als Start dieses Prozesses nutzen, aber bei dem Großteil ist es einfach nur eine Heuchlerei und Lüge des Selbst gegenüber.

Veränderungen der Umwelt kommen meist einfach so.
Veränderungen des Selbst... it's progress. Es ist ein Weg, der gegangen werden muss.

Und nun frage ich euch:
Warum sollte ein Jahr gut werden, wenn das vorherige es nicht gut war?
Warum sollte der Anfang des Jahres froh und schön sein, wenn der Monat zuvor es auch nicht war?
Ich sehe da keinen Zusammenhang zu einer Jahreszahl.


Ich weiß es nicht. Diese Zeit im Jahr, die Weihnachtszeit, der Jahreswechsel... Ich habe immer das Gefühl schon alt und verbittertt zu sein. Dabei bin ich doch nur ein Junge(r Mann), der sein Leben genießen möchte.

Cheers!



3 Kommentare:

  1. Ich find den Jahreswechsel auch irgendwie überbewertet und bin so ziemlich der gleichen Meinung wie du. Allerdings feier ich Silvester trotzdem. Nicht als Anfang sondern eher als Ende. 2012 ist vorbei und kommt niemals wieder, egal was man versucht. Schon klar, so kann man eigentlich jeden Tag unabhängig vom Jahr sehen. Aber irgendwie macht mich dieser Gedanke glücklich, so als könnte ich ein Häkchen setzten "2012 überlebt: check!" oder so. Deswegen hab ich auch meistens nur einen Vorsat, das Häkchen fürs nächste Jahr auch machen.
    Ok kurze Anmerkung: Ich weiß ich kommentier deine Einträge grade irgendwie immer mit irgendwelchem Mist aber ich les deinen Blog echt gerne und sone Angewohnheit von mir ist einfach zu allem meinen Senf dazugeben zu müssen auch wenns irgendwie vom Thema abweicht. Sorry dafür. Oder auch nicht falls es dich nicht stört.

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    1. Ist auch eine gute Einstellung.

      Musst dich nicht entschuldigen, mich freut das :)
      aber eine Frage hab ich dazu. Dein Blog ist in deinem Profil nicht angezeigt. Besteht die Möglichkeit ihn mal zu Gesicht zu bekommen? ;) :)

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    2. Tja das ist sone Sache, ich hatte mal einen aber den hab ich dann gelöscht weil's irgendwie doch nicht so mein Ding ist. Hat mich selbst ein bisschen enttäuscht hat weil ich ziemlich gerne schreibe und einfach wollte, dass das mal jemand liest aber irgendwie konnte ich nie was schreiben wenn ich bloggen wollte oder das was dabei rauskam war nicht so wie ich's haben wollte und keine Ahnung, irgendwie so war's. Jetzt häng ich hier nur noch rum um die Blogs anderer Leute zu lesen und, wie du bereits zu spüren bekommen hast, zu kommentieren ;)

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