Da hasse ich es, nachzudenken.
Nachdenken. Nachdenken. Nachdenken.
Das einzige, auf dass ich mich in all der Zeit stützen konnte: Meine Fähigkeit, nachzudenken.
Nach zu denken. Nach zudenken. Nachzu denken. Nachzudenken.
Frustriert.
Kränkel ein bisschen vor mir hin, Halsschmerzen, Nase zu. Kopfschmerzen. Kann nicht rausgehen, kann nicht feiern gehen. Muss fit sein. Klausurzeit hat angefangen. Und ich? Bin krank.
Freund hat Sturmfrei. Und ich? Krank.
Hatte geplant eine 'Bloggeintragsreihe' zu machen. Nicht so ganz geklappt. Nach und nach, da werd ich sicherlich die Einträge noch bringen. Aber jetzt erstmal, was mich beschäftigt.
Nachdenken.
Große Schritte. Gefährliche Wege.
Hatte geplant mein Abi zu machen, von der Realschule zu wechseln. Oberstufe. Gymnasium.
Ein Jahr Gymnasium hinter mir.
Gescheitertes Projekt.
Heute mich angemeldet am Berufskolleg.
Klicke auf Reset.
Will ich das
Bleibt mir nichts anderes übrig? Genau.
Ich möchte dort bleiben. Bei den Lehrern, die ich nach einem Schuljahr ganz gut einschätzen kann. Bei meinen neuen Freunden, bei alten Freunden, bei zwei sehr wichtigen Freunden.
Doch, der Wechsel ruft. Es ist wichtig. Neue Menschen. Neue Lehrer. Die 11 wieder holen.
'11. Klasse reloaded - Jetzt erst Recht' ...möge das Projekt beginnen.
Hauptsache irgendwie dieses verdammte Abitur schaffen.
Jedenfalls: innerhalb der nächsten 14 Tage bekomme ich bescheid, ob's wirklich klappt. Aber die Chancen stehen wohl gut.
Wenns nicht klappt: Bin ich wohl (- sorry für die den Ausdruck - ) ...dann bin ich wohl gefickt.
11. Klasse wiederholen, auf jeden Fall. Am Gymnasium: Bitte nicht. Na ja. Wird schon.
Manchmal, ja manchmal.
Da hasse ich es nachzudenken.
Denken, denken, denken.
Da sehe ich Winnie Puh vor mir, der auf dem Boden sitzt, mit der Faust gegen seine Stirn klopft und laut 'denken, denken, denken' sagt.
Da sehe ich mich vor mir, wie ich 4 Jahre lang in einer Clique auf der Realschule stehe, keinerlei Verbindung zu den Menschen habe, auf einem Ohr immer Musik höre, und sie beobachte. Jede verdammte Pause. Immer und immer und immer wieder. Menschenkenntnis gewinne. Mich nur in ihre Gespräche einmische, wenn's wichtig ist, oder ich gefragt werde. Und doch hoch angesehen werde von ihnen. Warum? Keine Ahnung.
Da sehe ich mich vor mir, wie ich mich dazu entschließe, auf's Gymnasium zu wechseln. Falscher Ehrgeiz mich anstachelt. Ich die Wahl hatte, mich für das Schwerste entscheide...
Da sehe ich mich vor mir, wie ich mich nach zwei Schulstunden abmelde, einfach weil ich den Schultag nicht packe. Mörderkopfschmerzen habe. Verzweifle.
Da sehe ich mich vor mir, wie ich alleine auf der alten Bahntrasse sitze. Musik höre. Mir 'ne Zigarette anstecke. Ziehe. Den Rauch in den Lungen spüre. Augen schließe. Ausatme. Weine.
Fertig bin, mit der Welt. Fertig bin, mit mir.
An den Punkt komme, an dem ich niemals sein wollte.
Da sehe ich mich vor mir, wie ich versuche mich auf's 'Ab-und-zu-Shisha-rauchen-mit-Freunden' zu beschränken. Es fast schaffe.
Da sehe ich mich vor mir, wie ich die Kurve in der Schule fast - ja, sogar Teilweise - bekomme.
Da sehe ich mich vor mir, während ich mich entschließe die Schulform zu wechseln.
Da sehe ich mich vor mir. Wie ich denke. Denke. Denke.
In diesen, und in X anderen Situationen.
Treffe ich beim Denken immer die richtige Entscheidung?
Nein.
Geht es darum?
Nein.
Manchmal, ja manchmal.
Da hasse ich es nachzudenken.
Jetzt, gerade zum Beispiel.
Dennoch:
Die Gedanken gehen ihren Weg. Denn sie sind frei.
...frei. Denn ich bin's nicht. Im Gefängnis [Käfig?] meines Herzens. Meines Lebens.
Be blessed!
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