Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


29. Juni 2011

Wer bin ich denn, dass...

...ich mir von anderen Personen vorschreiben lasse, wie ich mich Verhalten oder was ich tun soll?!

Ja, diese Frage habe ich mir heute gestellt.

Zur Aufklärung.
Es gibt da einen Menschen, der mich zur Zeit ein wenig hated. 'Ein wenig' ...guter Witz.
Dabei kommt das alles aus verschiedenen falschen Interpretationen und falsch aufgenommenen Dingen.

Angefangen hat es glaub' ich, während einer Fortbildung vom Konfirmanden-Unterricht. 6 Tage mit der Teamer-Gruppe weg gewesen. Fortbildung. Abends Andacht und Zeit zu freien Verfügung.
An einem Abend, eine Freundin und ich sitzen draußen, vor dem Haus. Es ist dunkel. Wir unterhalten uns, dies und das... Irgendwann bekommt das Gespräch eine 'ernste' Richtung. Ich erzähle N. Dinge, die kaum jemand weiß. Die in der Vergangenheit liegen, aber mich bis heute beschäftigen und beeinflussen im Leben. Tränen im Augen. Sie auch. Wir brauchen Halt. Es ist einer der intimen Momente im Leben. Aber nicht körperlich. Nein, geistig. Da, wo es wirklich bewegend ist. So, wie es unter guten Freunden ab und an passiert. Wir sitzen uns gegenüber, nehmen unsere Hände. Der einzige Halt, den wir bekommen können. N. erzählt mir auch Dinge, die uns beide sehr bewegen. Unglaublicher Moment.
Und dann, wir sitzen Hand in Hand draußen: Es kommen Menschen raus. Kein gutes Timing.

Jedenfalls, seit dem denkt das halbe Team, dass ich mehr von N. will, als nur Freundschaft und das geflirte war. War es nun aber eben nicht. Und dies denkt der besagte Mensch, nennen wir ihn mal S., auch. Und na ja, das gefällt ihm gar nicht. Er ist der Meinung, ich flirte mit jedem Mädchen, dass nicht 'bei drei aufm Baum' (Zitat) ist.
Nunja, so falsch ist es nicht. Ich flirte gerne. Macht ja auch Spaß, gute Laune und es freut andere Menschen ja auch, wenn Leute auf sie aufmerksam werden. Wieso also nicht flirten?
Aber ich kenn' die Grenzen. Ich weiß, dass rumflirten nicht in den Konfirmanden-Unterricht gehört. Deswegen lasse ich es. Habe ich schon immer gelassen.

Der nächste Aspekt, wieso S. ein Problem mit mir hat, ist eine Diskussion bei Facebook. Er nennt mich 'Rebell ohne Grund', worauf hin ich mein Lieblings-Zitat von Prinz Pi poste, als Statusnachricht. 'Besser Rebel ohne Grund, als Rebell ohne Mund.' Denn es ist wahr. S. findet diesen Satz 'post-pubertär'. Ich finde ihn wahnsinnig intelligent. Und dadurch, dass der Satz ach so pubertär ist, bin ich es natürlich auch.

Rebell ohne Grund. Wieso ein Rebell sein? Hier in dieser Welt. Inwiefern ein Rebell sein? Das sind die Fragen, die mir kamen, bei diesem Satz.
Ich bin ein Rebell - in dem ich mich für Politik interessiere. In dem ich mich mit mir selbst beschäftige. In dem ich mich mit anderen Menschen beschäftige. In dem ich mich für Philosophie interessiere. In dem ich mich stark mit der Glaubensfrage auseinander setze. In dem ich kritisch bin. In dem ich reflektiere. In dem ich mich informiere.  In dem ich noch ans Gute glaube. In dem, in dem, in dem.
Rebell. Ohne Grund? Ja. Denn nichts und wieder nichts gibt mir hier, in dieser Gesellschaft einen Grund dazu, diese Dinge zu tun. Ich könnte auch mit Tunnelblick durch die Welt laufen. Mich für nichts interessieren, nur Rauchen, Saufen, Kiffen, Ficken. Was solls? Aber nein. Ich steh' hier. Und denke frei. Denke quer. Ohne Grund.
Und ich stehe hier. Und mache meinen Mund auf. Denn das bin ich mir selbst schuldig.

Und ja, ich bin oft anderer Meinung, als andere Menschen, oft andere Meinungen als die Mehrheit. Aber NICHT, weil ich DAGEGEN bin, SONDERN weil ich FÜR ETWAS ANDERES bin. Aber nein, es fällt nur auf, dass ich dagegen bin.

Dies kam in letzter Zeit in mehreren Situationen falsch rüber. Das geflirte, das kein geflirte ist (auch mit anderen Mädchen, nicht nur mit N. ) wurde falsch interpretiert. Und nun, na ja. Habe ich mich mit einem guten Freund von mir und von S. unterhalten. Gefragt, was bei dem geht. Weil ich eigentlich mit ihm reden wollte. Aber naja, der Freund hat S. drauf angesprochen. Als einzige Reaktion kam bei Facebook ein Post.

Manche Leute fragen sich,was ich im Moment habe???Ist das ein Scherz?Wer andere mit seiner Meinung nervt,die null fundiertes Wissen enthält,wer für Andere, ungefragt,meint sprechen zu müssen und alles anbaggert was nicht bei 3 auf dem Baum ist....jaa,der kann einem schonmal auf den Sack gehen was dazu führt,dass man darauf keinen Bock hat....Was soll ich da sagen!?Selber schuld!

 Nun ja, wer ist eigentlich noch mal post-pubertär? Ach, was solls. Viel Spaß im Kindergarten, lieber S.. Ich gehe nur leider schon in die Oberstufe.
Und ehrlich: Bei Facebook? Wie alt bist du?

Danach: N. und ich zitieren auf unseren Walls bei Facebook gegenseitig einen Text von Philipp Poisel, weil wir am Freitag zuvor zusammen beim Konzert waren. Mein Gedanke 'oh man. Wird damit sicher besser' ...aber dann: 'Wer bin ich geworden? Was interessiert es mich?!'
Klar, ich würde das Problem gern aus der Welt schaffen. Aber reden hat sich jetzt erstmal erledigt. Vielleicht in ein oder zwei Wochen.
Letzten Endes: Kann ich in meinem Leben auch gut auf ihn verzichten. Mich hat seine Meinung zwar immer interessiert, aber: Wer einfach mal mit 28 unreifer reagiert, als jeder 13 Jährige... Kann mir auch gestohlen bleiben.
Ich lasse mir nicht vorschreiben, wie ich mich verhalten soll. Ich werde mich diesem Mädchen gegenüber nicht anders verhalten, nur weil es ihm nicht passt. Wenn man richtig gute Freundinnen, (vielleicht sogar die beste, auch wenn ich das erstmal nicht mehr in den Mund nehmen werde aus unterschiedlichen Gründen) nicht mehr drücken darf einfach, oder sich mit ihr unterhalten, oder im Bus neben ihr sitzen, dann kann ich auch nicht mehr helfen.
Wenn man nicht mit anderen Mädchen sich normal unterhalten kann, weil man sich gerade erst kennen gelernt hat, aber auf eine 5 Tägige Fahrt zusammen fährt, weil es dann gleich heißt 'Er flirtet wieder' dann... tut's mir leid. Man darf ja wohl noch reden ;-)  und: Das werde ich tun. Soviel ich will.

Unstoppable. Unchangeable. Just me.


...also, hör auf mir auf'n Sack zu gehn.

Be blessed.

27. Juni 2011

Andreas Bourani - Alles Nur In Meinem Kopf

Ich kann in 3 Sekunden die Welt erobern
Den Himmel stürmen und in mir wohnen.
In 2 Sekunden Frieden stiften, Liebe machen, den Feind vergiften.
In 'ner Sekunde Schlösser bauen
2 Tage einzieh'n und alles kaputt hau'n.
Alles Geld der Welt verbrenn'
und heut' die Zukunft kenn'.

Und das ist alles nur in meinem Kopf.
Und das ist alles nur in meinem Kopf.
Ich wär' gern länger dort geblieben,
doch die Gedanken kommen und fliegen.
Alles nur in meinem Kopf
Und das ist alles nur in meinem Kopf.

Wir sind für 2 Sekungen Ewigkeit unsichtbar
Ich stopp die Zeit
Kann in Sekunden Fliegen lernen
Und weiß wie's sein kann, nie zu sterben.
Die Welt durch deine Augen seh'n.
Augen zu und durch Waende geh'n.

Und das ist alles nur in meinem Kopf.
Und das ist alles nur in meinem Kopf.
Ich wär' gern länger dort geblieben,
doch die Gedanken kommen und fliegen.
Alles nur in meinem Kopf
Und das ist alles nur in meinem Kopf.

Du bist wie ich, ich bin wie du
Wir alle sind aus Fantasie
Wir sind aus Staub und Fantasie
Wir sind aus Staub und Fantasie

Und das ist alles nur in meinem Kopf.
Und das ist alles nur in meinem Kopf.
Ich wär' gern länger dort geblieben,
doch die Gedanken kommen und fliegen.
Alles nur in meinem Kopf
Und das ist alles nur in meinem Kopf.
Alles nur in meinem Kopf
In meinem Kopf
Ich wär' gern länger dort geblieben,
doch die Gedanken kommen und fliegen.



Be blessed. 

26. Juni 2011

Vergänglichkeit . ?

(c) SoulRebel

Vergänglichkeit, das ist die Bildunterschrift.
Vergänglichkeit.
Denn was symbolisiert die Vergänglichkeit besser, als Licht?


Be blessed.

23. Juni 2011

Danach? Die Sintflut.


Was das ist? Genau. Die Konzertkarte. Also... DIE Konzertkarte.


Philipp Poisel

 Lange nicht mehr auf etwas so sehr gefreut. So viel Mist zur Zeit. Doch da: Werd ich genießen, Musik hören, mit tollen Menschen die Zeit verbringen. Klar, auch nach denken. Ohne das, kann man diese Musik nicht hören. Aber: Das steht nicht im Vordergrund. Denn da steht: Es wird toll. Ich freue mich.

Be blessed.

Wo bin ich gelandet?

Was ist das bloß? Wenn ich schon schlafen gehe, obwohl ich nicht müde bin.
Einfach nur, damit ich nicht mehr nachdenke.
Aufhöre zu verzweifeln.
Nicht mehr an diesem Punkt sein will.
Nur noch den letzten Tag vergessen möchte.
Mist.


be blessed.

22. Juni 2011




Schlichtweg: Überfordert.




Wenn Plan B scheitert...

...weiß man nicht mehr weiter.


Es hörte sich so gut an'11. Klasse reloaded - Jetzt erst Recht
Und dann, nicht in der Schule - mal wieder. Liege auf der Couch, sehe 'How I Met You Mother'. Mein Handy vibiriert. Irgendeine Nummer, die ich nicht kenne. 
Ich gehe dran, melde mich mit meinem Namen. 'Ja, hallo Herr F. ,hier Frau v.Ö. vom Berufskolleg'
blablabla... 'Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass wir sie dieses Jahr nicht annehmen könnnen. Wir haben über 60 Bewerbungen, sie sind leider zu spät.'
Augen schließen. Durch atmen. Scheisse denken.
'Okay.'
'Es besteht aber die Möglichkeit, dass wenn am ersten Schultag Schüler nicht erscheinen, wir uns noch kurzfristig melden können, wenn sie das wollen.'
'Ja, wenn die Möglichkeit besteht, wäre das gut.'


Bla, bla. Fuck. Worst case scenario. Der schlimmste Fall ist eingetroffen. Und darauf vertrauen, dass ich Anfang des nächsten Schuljahrs noch wechseln kann, will ich nicht. Kann ich nicht.
Verdammt.


Musik an. Egal was. Hauptsache es ist laut. Fuck.!


Alternativen. Plan C, Plan D, Plan Z? 
Habe ich nicht. Hatte ich nie. 


Versetzung schaffen. Irgendwie. Aber dann?! Die 12 pack ich doch auch niemals. Scheisse. 


http://www.youtube.com/watch?v=pOKqjy5BnsM


The Blackout - ShutTheFuckUppercut




Be blessed.

21. Juni 2011

Manche Tage sind...

Ich: is so nen 'bullet-for-my-valentine-hör-tag' : D
Sie: immer gut :)
Sie: "a save place where I can hide"
Ich: nicht, wenn man kopfschmerzen hat : D, da is metal nich so die lösung...
Ich: was solls :) :D





http://www.youtube.com/watch?v=3RiM5eVrCQ4


All These Things I Hate - Bullet For My Valentine




Be blessed.
Ich: ich glaub ich geh off
Sie: mach das, und ruh dich aus :)
Ich: heute leider nix im blogg ;P
Sie: morgen ja vllt wieder :)
Ich: joa, geh ich von aus. morgen ist ein guter tag zum bloggen :) :D


Das war gestern.
Morgen ist heute.
Ich denk' an dieses Gespräch. Öffne Blogger.com, klicke auf 'Neuer Post' und denke: 'Und jetzt ?'
Klicke mich durch andere Bloggs, klicke mich durch Facebook. Höre Musik.


Na ja. Ich bin immernoch Krank. Hing das Wochenende zuhause. Samstag war mein Onkel da, okay. Wir sehen uns selten. War lustig und interessant. Ja, aber die meiste Zeit hing ich trotzdem auf der Couch oder im Bett.
Sonntag: Bett, Couch, Couch, Bett.
Montag: Nicht in die Schule, sondern: Ab zum Arzt. Scheiß Diagnose. Nichts verschrieben bekommen. Aber heey, mir gehts besser. Fahrstunde. Nachhilfe geben. Essen gehen. Nicht anstrengend. Dennoch:
Dienstag. Völlig K.o. Der Tag zuvor wohl eindeutig zu viel. Wieder nicht in der Schule. Schlafen. Nochmal zum Arzt, diesmal ein HNO, anstatt ein Allgemein-Mediziner. Da bekommt man wenigstens eine vernünftige Diagnose und Medikamente.
Danach: Zuhause. Tante da. Pc, TV, alleine.


Ich erlebe nichts. Denke viel. Bin nicht besonders glücklich. Nicht besonders unglücklich. Höchstens frustriert, weil ich wegen dieser verdammten Nebenhöhlenentzundung (DA, Dr. D... LESEN SIE! Kein einfacher Virusinfekt! Idiot.) einfach nichts machen kann.
Ich sitze bloß hier und lebe. 
Mensch. 
Dabei könnte ich doch so viel tun. Z.B. mir über die Rückblende des Kirchentages Gedanken machen. 
Oder, oder, oder, oder.
Ja. Morgen in die Schule. Donnerstag direkt wieder frei. Feiertag. Yes :) Hoffentlich dann wieder gesund, ich glaub ja eher nicht :-/
Freitag: Der einzige Grund schnell gesund zu werden!

Philipp Poisel + Freunde, Köln - Tanzbrunnen
Mit zwei sehr wichtigen Menschen. (Tjahaaa, ihr wisst, wenn ihr gemeint seid :) )
Da freut man sich :) Einer der absoluten Lieblingskünstler, und zwei Lieblingsmenschen. 
Die Spannung steigt :) 

Naja, das einzige was ich in der Zwischenzeit machen kann:
Gesund werden. Ich geb' mein bestes.

Be blessed.

19. Juni 2011

Ein kühles Prikeln.

Fortführung der Reihe.
______________________________________

Ich lese weiter. 
Irgendwann fällt mir auf, was für eine wunderschöne Farbe der Nachthimmel hat.
Dunkelblau.
Mit einem Hauch von Lila.

Das Licht brennt.

Ich bekomme ein paar Regetropfen auf meine Beine. Auf die Stellen, die wegen der kurzen Hose nicht verdeckt sind.
Ein kühles Prikeln. In einer lauwarmen Sommernacht.

Be blessed.

18. Juni 2011

Manchmal, ja manchmal.

Manchmal. Ja, manchmal.
Da hasse ich es, nachzudenken.
Nachdenken. Nachdenken. Nachdenken.

Das einzige, auf dass ich mich in all der Zeit stützen konnte: Meine Fähigkeit, nachzudenken.
Nach zu denken. Nach zudenken. Nachzu denken. Nachzudenken.

Frustriert.
Kränkel ein bisschen vor mir hin, Halsschmerzen, Nase zu. Kopfschmerzen. Kann nicht rausgehen, kann nicht feiern gehen. Muss fit sein. Klausurzeit hat angefangen. Und ich? Bin krank.
Freund hat Sturmfrei. Und ich? Krank.

Hatte geplant eine 'Bloggeintragsreihe' zu machen. Nicht so ganz geklappt. Nach und nach, da werd ich sicherlich die Einträge noch bringen. Aber jetzt erstmal, was mich beschäftigt.

Nachdenken.

Große Schritte. Gefährliche Wege. 
Hatte geplant mein Abi zu machen, von der Realschule zu wechseln. Oberstufe. Gymnasium.
Ein Jahr Gymnasium hinter mir.
Gescheitertes Projekt.
Heute mich angemeldet am Berufskolleg.
Klicke auf Reset.
Will ich das wirklich? Nein.
Bleibt mir nichts anderes übrig? Genau.
Ich möchte dort bleiben. Bei den Lehrern, die ich nach einem Schuljahr ganz gut einschätzen kann. Bei meinen neuen Freunden, bei alten Freunden, bei zwei sehr wichtigen Freunden.
Doch, der Wechsel ruft. Es ist wichtig. Neue Menschen. Neue Lehrer. Die 11 wieder holen.
'11. Klasse reloaded - Jetzt erst Recht'    ...möge das Projekt beginnen.
Hauptsache irgendwie dieses verdammte Abitur schaffen.
Jedenfalls: innerhalb der nächsten 14 Tage bekomme ich bescheid, ob's wirklich klappt. Aber die Chancen stehen wohl gut.
Wenns nicht klappt: Bin ich wohl (- sorry für die den Ausdruck - ) ...dann bin ich wohl gefickt.
11. Klasse wiederholen, auf jeden Fall. Am Gymnasium: Bitte nicht. Na ja. Wird schon.

Manchmal, ja manchmal.
Da hasse ich es nachzudenken.
Denken, denken, denken.

Da sehe ich Winnie Puh vor mir, der auf dem Boden sitzt, mit der Faust gegen seine Stirn klopft und laut 'denken, denken, denken' sagt.

Da sehe ich mich vor mir, wie ich 4 Jahre lang in einer Clique auf der Realschule stehe, keinerlei Verbindung zu den Menschen habe, auf einem Ohr immer Musik höre, und sie beobachte. Jede verdammte Pause. Immer und immer und immer wieder. Menschenkenntnis gewinne. Mich nur in ihre Gespräche einmische, wenn's wichtig ist, oder ich gefragt werde. Und doch hoch angesehen werde von ihnen. Warum? Keine Ahnung.

Da sehe ich mich vor mir, wie ich mich dazu entschließe, auf's Gymnasium zu wechseln. Falscher Ehrgeiz mich anstachelt. Ich die Wahl hatte, mich für das Schwerste entscheide...

Da sehe ich mich vor mir, wie ich mich nach zwei Schulstunden abmelde, einfach weil ich den Schultag nicht packe. Mörderkopfschmerzen habe. Verzweifle.

Da sehe ich mich vor mir, wie ich alleine auf der alten Bahntrasse sitze. Musik höre. Mir 'ne Zigarette anstecke. Ziehe. Den Rauch in den Lungen spüre. Augen schließe. Ausatme. Weine.
Fertig bin, mit der Welt. Fertig bin, mit mir.
An den Punkt komme, an dem ich niemals sein wollte.

Da sehe ich mich vor mir, wie ich versuche mich auf's 'Ab-und-zu-Shisha-rauchen-mit-Freunden' zu beschränken. Es fast schaffe.

Da sehe ich mich vor mir, wie ich die Kurve in der Schule fast - ja, sogar Teilweise -  bekomme.

Da sehe ich mich vor mir, während ich mich entschließe die Schulform zu wechseln.

Da sehe ich mich vor mir. Wie ich denke. Denke. Denke.
In diesen, und in X anderen Situationen.
Treffe ich beim Denken immer die richtige Entscheidung?
Nein.
Geht es darum?
Nein.

Manchmal, ja manchmal. 
Da hasse ich es nachzudenken.
Jetzt, gerade zum Beispiel.
Dennoch:

Die Gedanken gehen ihren Weg. Denn sie sind frei.

...frei. Denn ich bin's nicht. Im Gefängnis [Käfig?] meines Herzens. Meines Lebens.



Be blessed!

13. Juni 2011

Lebe. Bewusst.

Der Regen prasselt nieder und nieder.
Der Rotweingeschmack verbreitet sich in meinem Mund.
Bleibt haften.
Zusammen mit dem Geruch, in der Nase.

Ich schließe die Augen. Atme tief ein. Atme tief aus.
Lächle.
Öffne die Augen.
Lebe. Bewusst.

Be blessed!

...kaum sichtbar, dennoch: Da.

Nun sitze ich hier.
Habe mir ein neues Buch geschnappt. 'Jostein Gaarder - Das Kartengeheimnis'.
Philosophie auf 'leichte' und 'verständliche' Art.
Ich sitze auf der Treppe zu unserem Garten. Ein bisschen im Türrahmen. Ein bisschen unterm Dach.
Es regnet. Wird langsam dunkel.
Der Geruch der Sommernacht vermischt sich mit dem des Sommerregens.
Und mit dem des Rotweins.
Ein kleines Licht ist an. Genau so viel, dass ich vernünftig lesen kann.
Ein leichtes Lächeln ist auf meinen Lippen.
Kaum sichtbar, dennoch: Da.

Be blessed!

_________________________________
Anmerkung: Damit es nicht zu Irritationen kommt. In den nächsten paar Bloggeinträgen werde ich diese Gedanken, die ich hier angefangen habe, weiter führen. Es werden die Gedanken vom gleichen Abend sein, auch wenn sie an verschiedenen Tagen gebloggt sind. Immer dann, wenn ich das Gefühl habe, sie müssen hier hin. 

12. Juni 2011

Dieser Abend

'So rumsitzen. Im Garten. Gegrillt. Paar Bierchen. Eltern. Onkel. Schwester und ihr Freund. Gespräch über Blut-  und Knochenmarkspende. Nevermind.
Der Himmel färbt sich langsam lila.
Melancholie. ?!'

Die SMS, die ich einer Freundin geschickt habe.
Jetzt. 40 Minuten und zwei Bier später: Habe ich meinen PC hoch gefahren, 'nem Freund bei Facebook geantwortet und blogge. Was auch sonst. Auch, wenn mir das Schreiben gerade verdammt schwer fällt.

Schöner Abend. Entspannt, mit der Familie zu sitzen. Grillen.

Und doch melancholisch. Jetzt, wo ich vorm PC sitze. Alleine. Mein Knie schmerzt. Ich spüre Kopfhörer in meinem Nacken. Sehe auf das Handy, welches vor mir liegt. Meine Cap nervt. Will die Jeanshose ausziehen. Die Sweatshirt-Jacke los werden. Den Knieverband zusammen mit den Schmerzen verbannen.

Schöner Abend.

Und doch nachdenklich.
Oder gerade deswegen?
Kann keinen Gedanken fassen. Sie fliegen umher.

Es liegt nicht am Alkohol. Nein. Da kann ich mir sicher sein.
An der Müdigkeit? Vielleicht. Viel Schlaf bekomme ich in letzter Zeit nicht, und wenn doch: Ist er nicht besonders gut.

Versuche die Gedanken zu fassen. Das was dabei heraus kommt: Dieser Bloggeintrag.
Ich werde schlafen gehen.
Morgen, ja morgen. Da werde ich meine Gedanken fassen können.
Doch in der Zwischenzeit: Fliegt, Gedanken. Fliegt und seid frei. 

Be blessed!

Trödelmarkt?

Morgens. Türe geht auf.

Mutter: 'Willst du mit zum Trödelmarkt kommen?'
Ich: 'Wie viel Uhr ist es?'
Mutter: 'Halb 9...'
Ich: 'Stöhn...'
Mutter: 'Kannst es dir ja überlegen...'
Sie geht.
Augen auf. Augen zu. Augen auf. Augen zu.
Halb 9...
Naja, eh schon zu spät um wieder ein zu schlafen. Also ab. Runter, frühstücken. Duschen.

3 Stunden später. 3/4 des Trödelmarktes gesehen. Pleite.
Aber es hat sich gelohnt, so früh auf zu stehen.

3 LP's.
  -> Grease Soundtrack
       The Police - Outlandos d'Amour
       Tracy Chapman

Also sitze ich hier. Höre Tracy Chapman zu und freue mich über:

2 Bücher.
 -> Ernst Loewy - Literatur unterm Hakenkreuz
...wer weiß, wann ich's lese. Hat aber nur 85 Cent gekostet...

Und:
 ->Jostein Gaarder - Das Kartengeheimins

Klappentext:
Die Geschichte einer dreifachen Reise: einer realen nach Griechenland, einer phantastischen auf die magische Insel und einer gedanklichen in die Philosophie.

Wenn das nicht mal viel versprechend ist?

Jetzt der Knaller:

Zwei alte Kameras.

1.) Polaroid! Eine Polaroid 635 LM Program. Geht bei Ebay gerade für 30 Euro über'n Tisch. Ich hab 6 bezahlt! Naja, jetzt erstmal sparen, damit ich auch damit Photos machen kann :-/

2.) Agfa Synchro Box! Herrgestellt zwischen 1949 und 1958. Mittelformat. 6x9. 10 Euro bezahlt. Mindestens 50 Wert. Dazu noch ein 'ich-bin-in-sie-verliebt-Wert'. Perfekt! Mal sehen, wie die Bilder werden.
-> http://optiksammlung.de/Agfa/SynchroBox.html :)

Be blessed!

8. Juni 2011

;)

Zusammenhangslos. Abends im Bett. SMS.

Ich: Das Leben ist schön :*

Sie: Mhm xD

Ich: ;D

_______
Oh, ja! Das ist es. Auch wenn diese Einstellung in den vorherigen Blogeinträgen nicht unbedingt zum Vorschein kommt ;)

Be blessed, everybody. Cuz the life is short. And Great.

7. Juni 2011

You Found Me - Lying On The Floor

Vorab: Wenn du diesen Blogeintrag liest, nehme dir bitte viel Zeit. Wenn man unterbrochen wird oder wenn man sich durchhetzen muss, verliert er seine Wirkung.  Ich würde außerdem empfehlen und ans Herz legen das Lied 'You Found Me' von der Band The Fray in Dauerschleife zu hören.
Lest, und ihr versteht, wieso.
___________________________________

6. Juni 2011

Gedankenausschnitt - der Wahre

Sitze hier. Habe geblogged. Doch weiß: Das war nicht alles.
Sitze hier. Im Chaos. Habe aussortiert. Doch nur halb.
Sitze hier.
Sitze hier. In dem Haus, das mein "Zu Hause" sein soll.
Sitze hier. Lebe das Leben, das 'Meins' sein soll.
Sitze hier.
Sitze hier. Mit den Gedanken, Eindrücken, Impressionen vom Kirchentag.
Sitze hier.
Sitze hier. Und schreibe mit einer Freundin.
Sitze hier. Und lese ihren Blog.
Sitze hier.
Sitze hier. Und frage mich, wer ich bin.
Sitze hier.

Was soll das alles? Frage ich mich. Mittlerweile höre ich der emotionalen Musik von The Fray zu. Möchte weinen. Möchte durchdrehen. Möchte kämpfen. Gegen irgendwas.
Nichts läuft, wie es soll.

Ihr habe ich geschrieben:

Ich verzweifle grade einfach nur. Nichts läuft, wie ichs will. Ich bin im Begriff an der Schule zu scheitern, hätte 'ne Alternative, die aber so Risikoreich ist. Für einen Schulwechsel ist's jetzt zu spät, hätte ich mich früher drum kümmern müssen.
Ich hab mittlerweile drei Freunde, die ich die Besten nennen würde. Weil sie's einfach sind... und doch habe ich das Gefühl, das niemand wirklich alles von mir weiß.
Ich weiß auch einfach nicht, wohin mit mir. Wo ich in Zukunft sein will.
Und das nicht zu wissen ist nie besonders gut.
Ich mache mir viele Gedanken, bei denen ich immer wieder an meine Grenzen stoße, drohe depressiv zu werden.
Ich nehm so viele Tabletten, dass ich eigentlich in zwei Jahren an Nieren und Leber versagen sterben müsste.
Und, und, und.



Doch das brennenste ist: 

Wie schaffe ich es, in dieser Welt zurecht zu kommen? 

Kaum einer nimmt mich ernst. 
Wenn ich einem Mädchen im vorbei gehen sage "Hey, cooles T-Shirt", weil wir das gleiche anhaben will ich sie direkt aufreissen. Einfach freundlich sein, offen für die Welt und andere Menschen sein, nein, das kann ja nicht mein Ziel sein.
Dass ich, wenn ein Mädchen sich neben mich setzt und wir eine Stunde lang Bus fahren, ich nicht einfach meine Musik weiter höre, sondern mich mit ihr unterhalte und versuche sie kennen zu lernen, versteht man natürlich auch nicht. Ich flirte, ist ja klar.
Wenn ich gegen etwas bin, bin ich bloß wieder der 'Rebell ohne Grund'. Doch, dass dieses 'ohne Grund' so viele Gründe hat. Dass ich es immer überdacht habe. Dass ich einfach genau weiß, was ich tue. Nein, daran denkt niemand.


Ich bin offen. Ich bin freundlich. Ich sehe die Menschen, die es mir schwer machen hier zurecht zu kommen an, und lache sie innerlich aus. Denn sie wissen nichts. 

Doch diese Menschen sind nicht die einzigen, die mich kaputt machen.
Jeder tut dies. In irgendeiner Weise. Doch am meisten: Ich selbst. Daher weiß ich nicht, wie ich es schaffen soll, hier zurecht zu kommen. 
Ich mache mir meine Gedanken. Zu Dingen, zur Umwelt, zur Politik, zur Wirtschaft, zur Gesellschaft, zu Religionen, zu Gott, zu Menschen, zu Dir und zu mir. Ich bin kritisch. Ich reflektiere. Ich höre mir alles an, bilde mir eine Meinung. 

Und alles, was gesehen wird... Keine Ahnung. Was wird denn gesehen?
Das ich ein bisschen arrogant bin. Dass ich 'freundlich' und 'nett' bin. Dass ich hilfsbereit bin. Dass ich die ganze Zeit mit Kopfhörern rumlaufe. Viel bei Facebook bin. 
Aber die Dinge, auf die es ankommt. Diese werden nicht gesehen.

Schließt eure Augen. Öffnet euer Herz. Denn nur damit sieht man das wahre.
Ich tue es. Versuche es jedenfalls. Aber in dieser Welt zurecht zu kommen, in dieser Welt, die so verachtend ist und auf Antipathie aufbaut, das fällt mir schwer.

Ich habe es geschafft, und schaffe es auch weiterhin. Aber mein Gehirn, dieses würde ich gerne abgeben. Bei Bedarf melden, ein Herz habe ich auch zu verschenken.

Be blessed!

Aussortieren?

Nun sitze ich hier. Keine 24 Stunden zuhause.
Wieder da, vom Kirchentag.
Und habe irgendwie das Gefühl, ich müsste mein Leben aufräumen. Mein Zimmer sortieren. Unnütze Dinge wegschmeißen.
Öffne die Schublade. Sachen, mit denen ich nicht gerechnet habe, kommen zum Vorschein.
Kerzenständer, alte Portemonnaies, ein altes Geodreieck voller Tinte. Wieso besitze ich diese Dinge? Nie benutzt, ewig nicht mehr benutzt, nicht mehr zu benutzen.
Ein Taschenmesser, als Allzweckwerkzeug…
Ein Poster. Ein paar Postkarten, auf denen nichts geschrieben steht, die ich irgendwann, irgendwo, kostenlos bekommen habe.

Jede Menge Krimskrams, der mir nichts bedeutet.
Ein Hufeisen. Ein Würfel mit Buchstaben drauf. Ein Stein.
Mir fällt auf, dass in dem Portemonnaie mit dem Pokemonlogo, Ash und Pikachu, noch D-Mark sind…

Aber auch Dinge, an denen mein Herz hängt.

4 Spiele für den Gameboy-Color…
Eine alte Ulf und Zwulf Kassette.
Alte Football-Eintrittskarten, aus lange hinter mir gelassenen Seasons.

Eine kleine silberne Schildkröte, und ein Buch, im selben Design. Vom Adoptivvater meiner Oma.
Ein Dalmatiner aus dem Film 101 Dalmatiner, im Kindergarten von meinem damals besten Freund bekommen.
Ein Spielzeugauto.
Ein Holzigel mit meinem Namen drauf, auch aus dem Kindergarten.

Was ist bloß los.
Es sind Stücke, der Erinnerung. Sie lassen alles noch einmal auf leben. Diesen einen Moment.

Höre das Titellied von The Last Unicorn. Weiß nur noch, dass ich geweint habe, als ich ihn als kleines Kind gesehen habe. Verstanden, habe ich den Film nicht, doch ich wusste, dass es traurig ist, was passiert.

Änder die Musik. Oldies. Jetzt erstmal Blondie. Wer weiß schon, was noch kommt…

Nächste Schublade.

Eine Menge: Schrott.
Den Motor eines PC-Laufwerks. Auseinander gebaut, nur weil ich wissen wollte, wie’s drin aussieht.
Ein altes Handy. Eine Kette von meinem alten Portemonnaie… Plastik-Fussballspieler… in den Müll damit.
Zwei schlechte Taschenlampen.
Ein ‚Noch Single?’ – Button. Zwei alte Böller. Oh man, oh man. Was man so alles besitzt…
Und dann: Eine Holzschildkröte, auf dem man eine große Murmel legt. Kindergarten-Erinnerung.
Wieder alte Postkarten, manche mit Sinn, andere kostenlos bekommen, andere geschickt bekommen.
Die letzteren sind interessant. Ich lese sie mir durch…
Und bin davon fasziniert, was für einen unwichtigen Stuff meine Freunde schreiben, wenn sie im Urlaub sind. Mit einer Mischung aus sehr persönlichem. Hammer.
Habe noch eine Eintrittskarte gefunden, von Rhein Fire.
Dazu altes Zeug aus meiner Konfirmandenzeit und meine Konfirmationsurkunde.
Das Heft der Andachtreihe auf Fehmarn von 2009.
Aufkleber.
Magnete.
Nochmehr Postkarten.
Eine Menge Postkarten…
Auf einer der Postkarten steht „Schwarze Sachen trage ich nur, bis sie etwas noch Dunkleres erfinden.“ Circa zwei Jahre alt. Heute habe ich fast nur noch Weiße T-Shirts. Komisch, wie sich die Anziehsachen wandeln.
Poster. Eine Menge weg geschmissen. Doch die Schalke und FHM-Poster bleiben. Versteht sich von selbst, oder?

Be blessed!