Gebe dich hin; lasse dich fallen; genieße, was du tust - genieße [vorallem] dein Leben.
Gebe dich hin; lasse dich fallen; genieße, was du tust - liebe [vorallem] dein Leben.
Solche Worte heute, in einer Zeit voller Termine. Voller Bewegung, voller Stress.
Ohne Zeit für sich selbst.
Ohne Zeit um die Gedanken frei werden zu lassen.
Ohne Zeit um sich seiner Gefühle bewusst zu werden.
Ohne Zeit um Dinge bewusst wahrzunehmen.
Ohne Zeit sich mal zu fragen, was mein Gegenüber wohl denkt, fühlt, wünscht, hofft.
Ohne Zeit.
Aber Zeit für alles. Nur nicht für sich selbst.
Doch genau diese Zeit muss man sich nehmen.
Man muss sich Zeit nehmen, um inne zu halten.
Nachdenken. Durchatmen.
Denn: Wie soll man sein Leben genießen, wenn man es selbst nicht wahr nimmt?
Wie soll man sein Leben lieben, wenn man es nur nebenbei lebt und gar nicht richtig kennt?
Monat über Monat über Monat vergesse ich diese Dinge.
Hetze von einem Termin zum anderen. Bin hier und dort. Bin überall und nirgendwo, tue dies und das.
Und irgendwann stehe ich da.
Öffne morgens die Augen und frage mich, wo ich bin.
Liege in meinem Bett und will liegen bleiben.
Denn wenn man sich nicht irgendwann die Zeit nimmt, sein Leben zu genießen, rächt es sich. Es lastet schwer auf einem und laugt einen aus.
Der Stress wird nicht weniger mit der Zeit. Man kann bloß versuchen sich ab und zu mal hinzugeben, ins bewusste Leben hineinallen zu lassen. Es genießen. Entspannen. Einfach sein.
Liebe dein Leben. Denn wenn du dein Leben nicht liebst, wie sollst du dich selbst zu lieben wissen?
Und: Wer sich selbst nichteinmal liebt, kann auch keinen anderen lieben.
Das Leben ist ein Schmetterling. Er ist kostbar und wunderschön. Man muss diesen aber zu schätzen wissen, damit er sich in seiner ganzen Größe und kompletten Schönheit entfalten kann.
Be blessed.
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