Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


16. September 2012

Gut zu sein, in dem, was man tut...

...ist ein ungewohntest Gefühl.
...ist ein wunderbares Gefühl.
...ist die Motivation.
...ist der Grund, dass sich Träume verfestigen.
...ist der Grund, seinen Weg zu gehen.
...ist ein Ansporn.

Ich muss etwas zitieren. Aus der Serie NCIS.
Dr. Ryan unterhält sich mit Agent Gibbs.

"You know people keep watch her clock usually means they're worried about something. You got run?"
"Oh, I've been running."
"Maybe it's time to stop."

"I wanna stop running, Gibbs. And really see the people around me and not just blur as I fly by. Really see them."


Wir rennen. Alle.
Unseren Zielen entgegen, unseren Ängsten davon.
Vorbei, an Menschen. Menschen die wir kennen. Menschen, die wir nicht kennen.
Ist das die richtige Methode um ans letzendliche Ziel zu kommen?
Sollten wir nicht innehalten. Uns mit den Menschen die uns umgeben befassen?
Sollten wir nicht innehalten. Unsere Ängste bekämpfen?
Müssen wir nicht irgendwann mal innehalten? Um uns unserer Schwächen bewusst zu werden?
Müssen wir nicht irgendwann mal innehalten? Um unsere Schwächen zu bekämpfen?
Ist es nicht sinnvoll mal innezuhalten? Um die unsere Stärken auszubauen?
Ist es nicht sinnvoll mal innezuhalten? Um uns zu fragen, woran wir vorbei ziehen?
Können wir uns bewusst sein, was das Ziel ist, wenn wir über unseren Weg rauschen? Können wir dann überhaupt die richtige Gabelung nehmen, die richtige Kreuzung, die richtige Abzweigung?
Spätestens wenn wir eine falsche Abzweigung nehmen und auf dem Holzweg landen, quer Feld ein, durch Sträucher mit Dorner, die wir kaum zu überwinden wissen... müssen wir innehalten. Den Weg umgraben. Und ihn vor uns pflastern.
"Der Weg ist das Ziel."
Schwachsinn. Der Weg ist der Weg, das Ziel ist das Ziel.
Oft ist der Weg eine Etappe, bis zum Ziel. Aber mehr ist es nicht.
Aber bis wir an diesem Ziel angelangt sind kostet es oft anstrengung.

Entschläunigung.
Dies kann ein Zauberwort sein.
Wir können in dieser schnell-lebigen Welt nicht mehr an allem vorbei hetzen.
Ab und zu muss man anhalten. Langsamer werden. Sich bewusst machen, was vor einem liegt.
Aber nicht nur das, nein.
Manchmal, ja manchmal. Sollte man sich bewusst werden, was hinter einem liegt.

Hinter mir liegen nun zwei Jahre schlechte Erfahrung.
Ich habe die falsche Abbiegung auf der Kreuzung genommen. Habe mich in den Ästen und Dornen verfangen. Habe einene Schritt nach vorne gemacht und zwei nach hinten. Irgendwann habe ich alles platt getrampelt. Die Steine die dort lagen geformt. In den Boden geschlagen.
Und nun gehe ich drüber.
Noch ist der Weg nicht perfekt, nein. Wird er wahrscheinlich auch niemals sein.
Aber das erwarte ich nicht.
Ich habe innegehalten. Mich gefragt, was ich tue. Mich gefragt, wofür ich das tue. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass man für seine Träume arbeiten muss.

Bei Facebook habe ich gelesen:
"Unterschätze nie jemanden, der einene Schritt zurück macht. Er könnte anlauf nehmen."
Und dachte nur "fuck man, du hast recht!"
Genau das habe ich getan.
Gymnasium. Größte Fehlentscheidung.
Schritt zurück, 11 wiederholen. Berufskolleg.
Jetzt bin ich in der 12.
Ich habe einen Schritt zurück gemacht, Anlauf genommen und starte durch.
So ist das eben.
Ich war noch nie so gut in der Schule wie im Moment. Und das macht mich glücklich.
Klar, Spanisch ist echt scheiße und wirklich mein Sorgenfach. Aber hey, was solls?
Ich bin in jedem anderen verdammten Fach spitze. Melde mich, die ganze Zeit. Nicht nur quantitativ gut, auch qualitativ.
Ich liebe es.
Ich bereichte meinen Weg zum Studium.
Stück für Stück lege ich mir meine Steine zurecht. Baue mir meine Brücken.

That's what it is, yo!

Xoxo

2. September 2012

...Leben die Lieder die wir lieben...

Ferien, Roadtrip, Schule, Klassenfahrt.

Das sind die Themen, die mich beschäftigen. Die mich schon lange beschäftigen. Über die ich nie die Zeit gefunden habe zu bloggen.
Endlich, da ist sie. Die Zeit.

Ferien waren gut.
Justin war im Urlaub, viel mit Cedric gemacht.
Nun ja. Muss auch mal sein ;) :)
Justin wieder da.
Einen Tag später: Let the Roadtrip begin.

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Damn, war das geil.
Ich weiß gar nicht, was ich hier alles schreiben soll.
Erster Stopp: München.
Ewiglange Fahrt, Ankommen.
Wieder los, zum Kulturstrand.
Kulturstrand?
Aufgehäufter "Beach", Brunnen, DJ, direkt neben der Isar. Bier trinken, froh sein es geschafft zu haben.
Schlafen bei Eva.
Aufstehen. Los gehen. München erkunden. Die kleine Großstadt.
Keine Beeindruckende, aber dennoch schöne Stadt.
Meiste Zeit im Englischen Garten. Füße im Eisbach.
Ja, den Namen hat er verdient. Nach 2 Stunden konnten wir unsere Füße kaum noch spüren, aber was solls.
Mit Eva in zwei Biergärten, die erste Mass meines Lebens. Yummy! :)
Beide angetrunken. Schlafen.
Weiter gehts.

Weimar. Späte Ankunft, dadurch Zeitplan verworfen. Innenstadt anschauen, Hostel.
Erst am nächsten Tag ins KZ Buchenwald.
Schreckliche, harte, krasse, wichtige Erfahrung.

Weiter nach Dresden. Hostel. Von einem der krassesten Gewitter meines Lebens empfangen werden. Stadt. Burger King suchen, nicht finden. Schlafen.
Stadt anschauen. Schlafen. Wenn die laute Musik unter dem Hostel es zu lässt.

Nächster Stopp: Berlin.
Hostel. Stadt anschauen, Bierfest mit meiner Schwester und Nicole.
Zurück ins Hostel. Leute kennen lernen. Mit ihnen in der "Dangerzone" feiern gehen.
Bei Sonnenaufgang ins Hostel, beim Aufwachen einen Kater haben.
Luisa und Lucy verabschieden. Entspannen.
Currywurst essen. Ja, ich. Eigentlich mag ich keine Wurst. Aber es geht nichts über eine Berliner Currywurst ♥
Katertag ausklingen lassen.
Kein weiteres aufregendes Leben mehr in Berlin. Die Energie geht aus.

Nach 4 Nächten im 14-Bettzimmer weiter nach Hamburg.
Cedric und Miriam treffen.
Keine Energie mehr. Kaputt. Fast pleite. Beschliessen den letzten Stopp zu canceln.

Nach Hause fahren.
Ankommen.
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Die letzten Tage der Ferien ausklingen lassen. Freunde sehen. Das Zuhause genießen.
Schulanfang.
Langweilig.
Schulfrei.
Langweilig.

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Klassenfahrt.
WILLINGEN! Kennt ihr nicht? Versteh ich gar nicht. Ist doch 'ne Weltstadt?!
Sagen wir so.
Willingen im Sauerland hat... nichts.
Außer: Berge, Wald und Kühe.
Okay.
Ansich hat es Spaß gemacht.
Die Erlebnispädagogik-Adventuretour durch den Wald war. Na ja. Ich steh eben nicht auf Vertrauensübungen...
Danach Bogen schießen. Verdammt, das hat Spaß gemacht.
Kletterhalle. Wunderbar, ich liebe Klettern.
Nächster Tag: Hochseilgarten.
War sehr klein, hat mich aber durch meine allgemeine Erschöpfung an die Grenze meines Mutes und meiner Kraft gebracht. War geil.
Im Endeffekt war es: Okay. War nicht scheiße, war aber froh, als ich zuhause war.

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Schule.
Nun ja.
Ich hab keine Lust.
Aber irgendwie bin ich motiviert.
Warum?
Ich habe ein Ziel vor Augen.
Ich werde mich in einem Jahr bewerben.
Dualer Studiengang, daher bei den Firmen ein Jahr vorher bewerben.
Welcher Studiengang?
BWL-Dienstleistungsmanagement-Medien-und-Kommuntikation.
BWL? Wtf.
Von den Modulen her brauch ich nicht viel BWL, habe viel verschiedene Management-Arten. Hammergeil.
Dazu noch Medien-Design, mein Traum.
Und nunja. Deswegen: Klotzen statt Klettern. Von Anfang an. Ich brauche zwei super Zeugnisse.
Ich schaff das, Schakkaaaaaaaa!

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Xoxo.

29. Juli 2012

THE ROADTRIP

Morgen geht es los.
Um 9 Uhr ist Justin vor meiner Tür.

Heute: Tasche zuende packen.
Alles in unser Auto, zu Justin fahren, den Clio beladen.
Nach hause. Entspannen.
Aller- aller- allerletzte Vorbereitungen.

Wow.
Ich war den ganzen Tag irgendwie angespannt.
Jetzt, während ich diese Worte schreibe, kommt ein Lächeln in mein Gesicht.
Die Aufregung steigt langsam.

14 Tage mit dem besten Freund, dem Bruder, durch Deutschland. Verdammt, das wird geil.

By the way: Der letzte Stopp hat sich geändert. Nordenham ist gecancelt. Fehmarn ist gebucht.
Da waren wir schonmal, mit der Kirche.
Der perfekte Abschluss.




R - O - A - D - T - R - I - P

ROOOOOOOOOAAAAAAAAAAADTRIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIPP!





Frei sein, erwachsen sein und gleichzeitig die Jugend genießen. 

Auf wahre Freundschaft, cheers!



P.S.: Maybe I'll show you some pictures.





http://be-a-soul-rebel.blogspot.de/p/drive-thru-make-road-trip.html


XOXO!

28. Juli 2012

Gewitter - oder: Die Zeit der (Selbst)Offenbarung

Schon im Bett liegen, schlafen wollen.
Dann. Das Geräusch von Regen dringt zu mir durch. Lauter Regen, viel Regen.
Helles Licht - Blitz.
Grummeln - Donner.
Anziehen, raus gehen.
Auf die Treppe setzen, zu unserem Garten. Unter dem Stückchen Dach.
Da, wo ich immer sitze.
Musik an, leise. Will ja den Regen hören.

Meine Gedanken fangen an zu kreisen, während ich dem Regen zu schaue. Während die Blitze den Himmel für Momente Taghell machen.

Ich bin versetzt, komme in die 12.
Habe einen Plan, was ich mit meinen Leben anfange.
Es war wohl das Beste, was mir passieren konnte. Dass ich die 11 wieder holen musste.
Ich brauchte dieses Jahr, es war ein Jahr der Selbstfindung.
Ein Jahr lauter Höhen und Tiefen.
Ein Jahr, in dem mir viele Dinge bewusst geworden sind.
Ein Jahr, in dem ich an mir selbst gewachsen und gereift bin.



Ich weiß zur Zeit, so gut wie noch nie, auf wen ich mich verlassen kann und auf wen nicht.
Es gibt Umstände, die ich nie in diesem Blog erwähnt habe - und auch jetzt nicht tun werde.
Aber es sind schlicht und einfach Dinge passiert, die mir den Weg gewiesen haben.
Dinge, Gefühle und Stimmungen, die mich sensibler mir selbst gegenüber gemacht haben.
 Freundschaften wurden gestärkt, neue Leute kennen gelernt.
Gleichzeitig sind Freundschaften zerbrochen. So ist das Leben.

Ich gehe einen großen Schritt aufs Erwachsenenleben zu.
Ein wenig beängstigend.
Aber: Ist nicht gerade das das größte Abenteuer, welches es zu meistern gilt?

Ich bin jetzt 18. Und wenn ich mein Abitur habe bin ich 20. Wow.
Ich habe noch 2 Jahre.
Und im Grunde weiß ich, 2 Jahre sind nichts. Und doch eine lange Zeit, in der eine Menge passieren kann.

Was ich mittlerweile weiß ist: Zu 90% werde ich in zwei Jahren zu der Zeit mitten im Umzug stecken. Oder in der Vorbereitung. Oder ich leben schon woanders.
Wo? Keinen blassen Schimmer, ich kann überall in Deutschland landen.
Am wahrscheinlichsten ist allerdings Berlin oder Köln.

Aber das Abitur muss ersteinmal gemeistert werden.
Ein Nebenjob muss gefunden werden.
Ich will ins Fitnessstudio.
Will mich um meine Freunde kümmern.
Vielleicht hab ich ja sogar irgendwann wieder eine Freundin?
Wer weiß das schon.
Aber. Es wird eine geile Zeit, die nächsten zwei Jahre. Die Jahre, die die Weichen stellen für meine Zukunft, für die Studienplatz suche und die damit zusammenhängende Karriere.

Verdammt, ich hab Bock.





Regen, Gewitter, Licht. Man sieht nur Licht, die Stimmung ist das Ausschlaggebende.