Zusammenhangslos. Abends im Bett. SMS.
Ich: Das Leben ist schön :*
Sie: Mhm xD
Ich: ;D
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Oh, ja! Das ist es. Auch wenn diese Einstellung in den vorherigen Blogeinträgen nicht unbedingt zum Vorschein kommt ;)
Be blessed, everybody. Cuz the life is short. And Great.
8. Juni 2011
7. Juni 2011
You Found Me - Lying On The Floor
Vorab: Wenn du diesen Blogeintrag liest, nehme dir bitte viel Zeit. Wenn man unterbrochen wird oder wenn man sich durchhetzen muss, verliert er seine Wirkung. Ich würde außerdem empfehlen und ans Herz legen das Lied 'You Found Me' von der Band The Fray in Dauerschleife zu hören.
Lest, und ihr versteht, wieso.
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Lest, und ihr versteht, wieso.
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6. Juni 2011
Gedankenausschnitt - der Wahre
Sitze hier. Habe geblogged. Doch weiß: Das war nicht alles.
Sitze hier. Im Chaos. Habe aussortiert. Doch nur halb.
Sitze hier.
Sitze hier. In dem Haus, das mein "Zu Hause" sein soll.
Sitze hier. Lebe das Leben, das 'Meins' sein soll.
Sitze hier.
Sitze hier. Mit den Gedanken, Eindrücken, Impressionen vom Kirchentag.
Sitze hier.
Sitze hier. Und schreibe mit einer Freundin.
Sitze hier. Und lese ihren Blog.
Sitze hier.
Sitze hier. Und frage mich, wer ich bin.
Sitze hier.
Was soll das alles? Frage ich mich. Mittlerweile höre ich der emotionalen Musik von The Fray zu. Möchte weinen. Möchte durchdrehen. Möchte kämpfen. Gegenirgendwas.
Nichts läuft, wie es soll.
Ihr habe ich geschrieben:
Ich verzweifle grade einfach nur. Nichts läuft, wie ichs will. Ich bin im Begriff an der Schule zu scheitern, hätte 'ne Alternative, die aber so Risikoreich ist. Für einen Schulwechsel ist's jetzt zu spät, hätte ich mich früher drum kümmern müssen.
Ich hab mittlerweile drei Freunde, die ich die Besten nennen würde. Weil sie's einfach sind... und doch habe ich das Gefühl, das niemand wirklich alles von mir weiß.
Ich weiß auch einfach nicht, wohin mit mir. Wo ich in Zukunft sein will.
Und das nicht zu wissen ist nie besonders gut.
Ich mache mir viele Gedanken, bei denen ich immer wieder an meine Grenzen stoße, drohe depressiv zu werden.
Ich nehm so viele Tabletten, dass ich eigentlich in zwei Jahren an Nieren und Leber versagen sterben müsste.
Jeder tut dies. In irgendeiner Weise. Doch am meisten: Ich selbst. Daher weiß ich nicht, wie ich es schaffen soll, hier zurecht zu kommen.
Sitze hier. Im Chaos. Habe aussortiert. Doch nur halb.
Sitze hier.
Sitze hier. In dem Haus, das mein "Zu Hause" sein soll.
Sitze hier. Lebe das Leben, das 'Meins' sein soll.
Sitze hier.
Sitze hier. Mit den Gedanken, Eindrücken, Impressionen vom Kirchentag.
Sitze hier.
Sitze hier. Und schreibe mit einer Freundin.
Sitze hier. Und lese ihren Blog.
Sitze hier.
Sitze hier. Und frage mich, wer ich bin.
Sitze hier.
Was soll das alles? Frage ich mich. Mittlerweile höre ich der emotionalen Musik von The Fray zu. Möchte weinen. Möchte durchdrehen. Möchte kämpfen. Gegen
Nichts läuft, wie es soll.
Ihr habe ich geschrieben:
Ich verzweifle grade einfach nur. Nichts läuft, wie ichs will. Ich bin im Begriff an der Schule zu scheitern, hätte 'ne Alternative, die aber so Risikoreich ist. Für einen Schulwechsel ist's jetzt zu spät, hätte ich mich früher drum kümmern müssen.
Ich hab mittlerweile drei Freunde, die ich die Besten nennen würde. Weil sie's einfach sind... und doch habe ich das Gefühl, das niemand wirklich alles von mir weiß.
Ich weiß auch einfach nicht, wohin mit mir. Wo ich in Zukunft sein will.
Und das nicht zu wissen ist nie besonders gut.
Ich mache mir viele Gedanken, bei denen ich immer wieder an meine Grenzen stoße, drohe depressiv zu werden.
Ich nehm so viele Tabletten, dass ich eigentlich in zwei Jahren an Nieren und Leber versagen sterben müsste.
Und, und, und.
Doch das brennenste ist:
Wie schaffe ich es, in dieser Welt zurecht zu kommen?
Kaum einer nimmt mich ernst.
Wenn ich einem Mädchen im vorbei gehen sage "Hey, cooles T-Shirt", weil wir das gleiche anhaben will ich sie direkt aufreissen. Einfach freundlich sein, offen für die Welt und andere Menschen sein, nein, das kann ja nicht mein Ziel sein.
Dass ich, wenn ein Mädchen sich neben mich setzt und wir eine Stunde lang Bus fahren, ich nicht einfach meine Musik weiter höre, sondern mich mit ihr unterhalte und versuche sie kennen zu lernen, versteht man natürlich auch nicht. Ich flirte, ist ja klar.
Wenn ich gegen etwas bin, bin ich bloß wieder der 'Rebell ohne Grund'. Doch, dass dieses 'ohne Grund' so viele Gründe hat. Dass ich es immer überdacht habe. Dass ich einfach genau weiß, was ich tue. Nein, daran denkt niemand.
Ich bin offen. Ich bin freundlich. Ich sehe die Menschen, die es mir schwer machen hier zurecht zu kommen an, und lache sie innerlich aus. Denn sie wissen nichts.
Doch diese Menschen sind nicht die einzigen, die mich kaputt machen.
Ich mache mir meine Gedanken. Zu Dingen, zur Umwelt, zur Politik, zur Wirtschaft, zur Gesellschaft, zu Religionen, zu Gott, zu Menschen, zu Dir und zu mir. Ich bin kritisch. Ich reflektiere. Ich höre mir alles an, bilde mir eine Meinung.
Und alles, was gesehen wird... Keine Ahnung. Was wird denn gesehen?
Das ich ein bisschen arrogant bin. Dass ich 'freundlich' und 'nett' bin. Dass ich hilfsbereit bin. Dass ich die ganze Zeit mit Kopfhörern rumlaufe. Viel bei Facebook bin.
Aber die Dinge, auf die es ankommt. Diese werden nicht gesehen.
Schließt eure Augen. Öffnet euer Herz. Denn nur damit sieht man das wahre.
Ich tue es. Versuche es jedenfalls. Aber in dieser Welt zurecht zu kommen, in dieser Welt, die so verachtend ist und auf Antipathie aufbaut, das fällt mir schwer.
Ich habe es geschafft, und schaffe es auch weiterhin. Aber mein Gehirn, dieses würde ich gerne abgeben. Bei Bedarf melden, ein Herz habe ich auch zu verschenken.
Be blessed!
Aussortieren?
Nun sitze ich hier. Keine 24 Stunden zuhause.
Wieder da, vom Kirchentag.
Und habe irgendwie das Gefühl, ich müsste mein Leben aufräumen. Mein Zimmer sortieren. Unnütze Dinge wegschmeißen.
Öffne die Schublade. Sachen, mit denen ich nicht gerechnet habe, kommen zum Vorschein.
Kerzenständer, alte Portemonnaies, ein altes Geodreieck voller Tinte. Wieso besitze ich diese Dinge? Nie benutzt, ewig nicht mehr benutzt, nicht mehr zu benutzen.
Ein Taschenmesser, als Allzweckwerkzeug…
Ein Poster. Ein paar Postkarten, auf denen nichts geschrieben steht, die ich irgendwann, irgendwo, kostenlos bekommen habe.
Jede Menge Krimskrams, der mir nichts bedeutet.
Ein Hufeisen. Ein Würfel mit Buchstaben drauf. Ein Stein.
Mir fällt auf, dass in dem Portemonnaie mit dem Pokemonlogo, Ash und Pikachu, noch D-Mark sind…
Aber auch Dinge, an denen mein Herz hängt.
4 Spiele für den Gameboy-Color…
Eine alte Ulf und Zwulf Kassette.
Alte Football-Eintrittskarten, aus lange hinter mir gelassenen Seasons.
Eine kleine silberne Schildkröte, und ein Buch, im selben Design. Vom Adoptivvater meiner Oma.
Ein Dalmatiner aus dem Film 101 Dalmatiner, im Kindergarten von meinem damals besten Freund bekommen.
Ein Spielzeugauto.
Ein Holzigel mit meinem Namen drauf, auch aus dem Kindergarten.
Was ist bloß los.
Es sind Stücke, der Erinnerung. Sie lassen alles noch einmal auf leben. Diesen einen Moment.
Höre das Titellied von The Last Unicorn. Weiß nur noch, dass ich geweint habe, als ich ihn als kleines Kind gesehen habe. Verstanden, habe ich den Film nicht, doch ich wusste, dass es traurig ist, was passiert.
Änder die Musik. Oldies. Jetzt erstmal Blondie. Wer weiß schon, was noch kommt…
Nächste Schublade.
Eine Menge: Schrott.
Den Motor eines PC-Laufwerks. Auseinander gebaut, nur weil ich wissen wollte, wie’s drin aussieht.
Ein altes Handy. Eine Kette von meinem alten Portemonnaie… Plastik-Fussballspieler… in den Müll damit.
Zwei schlechte Taschenlampen.
Ein ‚Noch Single?’ – Button. Zwei alte Böller. Oh man, oh man. Was man so alles besitzt…
Und dann: Eine Holzschildkröte, auf dem man eine große Murmel legt. Kindergarten-Erinnerung.
Wieder alte Postkarten, manche mit Sinn, andere kostenlos bekommen, andere geschickt bekommen.
Die letzteren sind interessant. Ich lese sie mir durch…
Und bin davon fasziniert, was für einen unwichtigen Stuff meine Freunde schreiben, wenn sie im Urlaub sind. Mit einer Mischung aus sehr persönlichem. Hammer.
Habe noch eine Eintrittskarte gefunden, von Rhein Fire.
Dazu altes Zeug aus meiner Konfirmandenzeit und meine Konfirmationsurkunde.
Das Heft der Andachtreihe auf Fehmarn von 2009.
Aufkleber.
Magnete.
Nochmehr Postkarten.
Eine Menge Postkarten…
Auf einer der Postkarten steht „Schwarze Sachen trage ich nur, bis sie etwas noch Dunkleres erfinden.“ Circa zwei Jahre alt. Heute habe ich fast nur noch Weiße T-Shirts. Komisch, wie sich die Anziehsachen wandeln.
Poster. Eine Menge weg geschmissen. Doch die Schalke und FHM-Poster bleiben. Versteht sich von selbst, oder?
Be blessed!
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