Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


12. Mai 2013

Wow.

Lange drüber nachgedacht.
Lange überlegt.
Soll ich wirklich drüber bloggen?
Ich mein. Du liest das hier ja auch.
Aber... Muss ich darauf Rücksicht nehmen? Soll ich?
Es ist doch mein Blog. Und hier kommt hin, was mich beschäftigt.
Ich hoffe, du liest das nicht.
Aber dennoch, ich schreibe.

Gerade war ich das letzte Mal auf deinem Blog.
Danach habe ich den Link gelöscht.
Gestern schon war ich nochmal auf deinem Facebookprofil.
Danach habe ich dich dort gelöscht.
Der Verlauf von What's App.
Gelöscht.
Deine Handynummer.
Ja, auch diese habe ich nicht mehr.

In drei Jahren Freundschaft kommt eine Menge zusammen, die man bekommt, oder die einen an jemanden erinnert. Nun ist alles in einem Karton. Sogar der, von dir selbst genähte, Teddy.

In drei Jahren Freundschaft kommen eine Menge Erinnerungen zusammen.
Nach drei Jahren Freundschaft dachte ich, ich kenne dich.
Nach drei Jahren Freundschaft dachte ich, du kennst mich.
Nun.
Sind drei Jahre Freundschaft vorbei.
Vorbei - für zwei Wochen Beziehung.
Zwei Wochen? Ja, das ist nicht lange.
Aber dennoch sind es zwei Wochen, die einfach alles verändert haben.

Wenn man sich ersteinmal verliebt hat, dann ist das nicht am nächsten Tag weg.
Ich habe mich mehr in dich verliebt, als du dich in mich.
Okay. Aber wusstest du das nicht schon vorher?
Hättest du am Anfang gesagt: "Hey, das im Landschaftspark, das war einmalig", das wäre doof gewesen, klar. Aber... Es hätte nicht alles kaputt gemacht.


Ich kann nichts daran ändern - und du auch nicht.
Ich bin enttäuscht. Gestern war ich sogar ein wenig wütend.
Traurig? Naja. Irgendwo muss auch Platz für Trauer sein. Ich trauere um diese Freundschaft.
Drei Jahre, gute, sehr gute, beste Freundin.

Ich sage nicht, dass ich nie wieder was mit dir zu tun haben will.
Kaum jemand kennt mich, so wie du mich kennst.
Mit dir hatte ich so intensive, persönliche Gespräche, an die ich mich heute noch viel zu gut erinnern kann.


Aber für's erste steht:

Ich bin meinen Weg bis hier hin gegangen.
Ich gehe ihn weiter.
Ich wäre ihn wirklich, wirklich sehr gerne mit dir an meiner Seite gegangen.
Aber so, nun, so gehe ich ihn. Ohne dich.
Ich muss mein Leben in nächster Zeit ohne dich leben.
Denn meine Gefühlswelt ist bekanntermaßen eine Achterbahn.
Aber auf Loopings habe ich keine Lust.



Vielleicht werde ich dich irgendwann bei Facebook adden.
Vielleicht werde ich mir deine Handynummer von irgendwem holen.
Vielleicht laufen wir uns irgendwo über den Weg.
Vielleicht.
Aber nicht heute.

xo.

1 Kommentar:

  1. Das tut mir leid, ich hätte mir für dich etwas mehr Glück gewünscht. Aber ich denke, es war das Risiko wert und auch wenn du erstmal verloren hast, wer weiß wo dich dieser Weg noch hinführt ;)

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