Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


27. Mai 2013

Well, I'm a soul rebel...

I'm a rebel, soul rebel.
I'm a capturer, soul adventurer.

See the morning sun,
On the hillside.
If you're not living good, travel wide,

Said I'm a living man,
And I've got work to do.
If you're not happy, children,
Then you must be blue,
Must be blue, people say.

I'm a rebel, let them talk,
Soul rebel, talk won't bother me.
I'm a capturer, that's what they say,
Soul adventurer, night and day.
I'm a rebel, soul rebel.
Do you hear them lippy.
I'm a capturer, gossip around the corner,
Soul adventurer. How they adventure on me.

But, see the morning sun,
On the hillside.
If you're not living good, travel wide,
Said I'm a living man,
I've got work to do.
If you're not happy, then you must be blue,
Must be blue, people say.

I'm a rebel, soul rebel.
I'm a capturer, soul adventurer.
Do you hear me?
I'm a rebel, rebel in the morning.
Soul rebel, rebel at midday time.


 Bob Marley - Soul Rebel

23. Mai 2013

Entspannung, die Fordert

Morgen früh gehts los.
Ab nach Woltersdorf, in der Nähe von Berlin.
Ich komm endlich raus hier.
Ich muss mir das endlich alles nicht mehr anhören.
Ich komm zur Ruhe.
Woltersdorf, was macht man da?
Man geht zu einer Gesamttagung des Phoenix e.V.
Hab ich ja schon ein paar Mal drüber geschrieben. Wer es noch nie gelesen hat oder es nicht mehr weiß: der Phoenix e.V. ist ein Verein, der sich gegen Rassisumus einsetzt. Jedes Quartal ist ein Treffen, welches zum Austausch und Diskussionsrunden unter den einzelnen Mitgliedern dient.
(Um Anzugeben: Der Phoenix e.V., welcher von einem Bekannten von mir gegründet wurde, hat den Aachener Friedenspreis und das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen.)
Nun, jedes Jahr findet eine dreitägige Gesamttagung statt.
Warum ich mich darauf freue?
Ich war noch nie in einer so großen Gruppe voller Intellektueler, Studierten, Doktoren und Doktoranten, Studenten, etc. und habe mich dort so wohl gefühlt. Es gibt keinen Ort, an dem ich so sehr entspannen kann, welcher aber gleichzeitig meinen gesamten Intellekt fordert und weiter ausbaut.

Deswegen freue ich mich darauf. Es ist für mich ein Ruhepol.
Und gerade jetzt, nach den letzten Wochen, ist dieser Ruhepol sehr sehr wichtig.


Xo.

21. Mai 2013

Anstrengend.

Das alles.
Ja.
Das alles.
Es ist einfach nur wahnsinnig anstrengend.
Irgendwie muss ich es schaffen mein Leben auf der Bahn zu halten.
Es darf nicht abrutschen, nein, es darf nicht abrutschen.
Es war kurz davor weg zu schlittern, von der Bahn abzukommen.
Rein in die Leitplanke. Überschlag, gegen den nächsten Baum, kaputt.
Nein, nein.
Noch habe ich alles unter Kontrolle.
Und ich werde alles dafür tun, damit es auch so bleibt.









Gerade jetzt - ja, jetzt da bräuchte ich dich.
Du bist kein Monster, denn Gefühle kann man nicht erzwingen.
Was nicht da ist, das ist nicht da.
Gerade jetzt bräuchte ich dich. Als gute Freundin. Aber meine Gefühle stehen im Weg.



Ich hab zu viel überwunden.
Ich hab zu viele Steine aus meinem Weg geräumt.
Mir geht es insgesamt einfach zu gut, um mich davon unterkriegen zu lassen.
Nein, nein, nein.

Manchmal laufe ich wie benommen durch die Gegend.
Stecke mir eine Zigarette an und höre die Musik aus meinen Kopfhörern.
Alles ist gedämpft. Nichts fühlt sich real an.
Aber 10 Minuten später merke ich, dass ich lebe.

Party is in my head because that life is the most beautiful party.

Merkt euch eins. Nobody brings me down. I'm a fighter.





Ganz egal ob ich Blut schwitz, bittere Tränen wein,
alles erträglich, es muss nur immer Musik da sein.

http://www.youtube.com/watch?v=RfHVbZ7PEaA





12. Mai 2013

Wow.

Lange drüber nachgedacht.
Lange überlegt.
Soll ich wirklich drüber bloggen?
Ich mein. Du liest das hier ja auch.
Aber... Muss ich darauf Rücksicht nehmen? Soll ich?
Es ist doch mein Blog. Und hier kommt hin, was mich beschäftigt.
Ich hoffe, du liest das nicht.
Aber dennoch, ich schreibe.

Gerade war ich das letzte Mal auf deinem Blog.
Danach habe ich den Link gelöscht.
Gestern schon war ich nochmal auf deinem Facebookprofil.
Danach habe ich dich dort gelöscht.
Der Verlauf von What's App.
Gelöscht.
Deine Handynummer.
Ja, auch diese habe ich nicht mehr.

In drei Jahren Freundschaft kommt eine Menge zusammen, die man bekommt, oder die einen an jemanden erinnert. Nun ist alles in einem Karton. Sogar der, von dir selbst genähte, Teddy.

In drei Jahren Freundschaft kommen eine Menge Erinnerungen zusammen.
Nach drei Jahren Freundschaft dachte ich, ich kenne dich.
Nach drei Jahren Freundschaft dachte ich, du kennst mich.
Nun.
Sind drei Jahre Freundschaft vorbei.
Vorbei - für zwei Wochen Beziehung.
Zwei Wochen? Ja, das ist nicht lange.
Aber dennoch sind es zwei Wochen, die einfach alles verändert haben.

Wenn man sich ersteinmal verliebt hat, dann ist das nicht am nächsten Tag weg.
Ich habe mich mehr in dich verliebt, als du dich in mich.
Okay. Aber wusstest du das nicht schon vorher?
Hättest du am Anfang gesagt: "Hey, das im Landschaftspark, das war einmalig", das wäre doof gewesen, klar. Aber... Es hätte nicht alles kaputt gemacht.


Ich kann nichts daran ändern - und du auch nicht.
Ich bin enttäuscht. Gestern war ich sogar ein wenig wütend.
Traurig? Naja. Irgendwo muss auch Platz für Trauer sein. Ich trauere um diese Freundschaft.
Drei Jahre, gute, sehr gute, beste Freundin.

Ich sage nicht, dass ich nie wieder was mit dir zu tun haben will.
Kaum jemand kennt mich, so wie du mich kennst.
Mit dir hatte ich so intensive, persönliche Gespräche, an die ich mich heute noch viel zu gut erinnern kann.


Aber für's erste steht:

Ich bin meinen Weg bis hier hin gegangen.
Ich gehe ihn weiter.
Ich wäre ihn wirklich, wirklich sehr gerne mit dir an meiner Seite gegangen.
Aber so, nun, so gehe ich ihn. Ohne dich.
Ich muss mein Leben in nächster Zeit ohne dich leben.
Denn meine Gefühlswelt ist bekanntermaßen eine Achterbahn.
Aber auf Loopings habe ich keine Lust.



Vielleicht werde ich dich irgendwann bei Facebook adden.
Vielleicht werde ich mir deine Handynummer von irgendwem holen.
Vielleicht laufen wir uns irgendwo über den Weg.
Vielleicht.
Aber nicht heute.

xo.

2. Mai 2013

Glück

Dieses Glück, ja, das ist so eine Sache.
Dieses Glück, es ist gar nicht zu fassen.
Dieses Glück, es war so lange da.
Dieses Glück, es kam so plötzlich.
Dieses Glück, es ist da.

Dieses Glück hat mich überwältigt, es hat mich schockiert, es hat mir Angst gemacht.
Am Anfang hab ich mich gefragt, ob ich einen riesen Fehler gemacht habe - ob wir einen riesen Fehler gemacht haben, oder ob es das größte Glück der Welt ist.

Als wir uns geküsst haben, Nina, meine beste Freundin, und ich. Ja, das war ein riesen Glücksmoment.
"Nina?"
"Mh?"
"Was ist das zwischen uns?"
"Keine Ahnung..."
"Mhmm..."

Ja, ich wusste es auch nicht. Es hat sich so gut angefühlt. Aber irgendwie war es auch beängstigend. Eine Freundschaft gegen die Wand gefahren? Nichts wird mehr so sein wie es wahr...

Dann haben wir uns zwei Tage nicht gesehen.
Aber dann.
Ja, dann haben wir uns getroffen.
Und wow, ich war so nervös. So unglaublich nervös.

Ein wenig umher gelaufen, auf eine Bank gesetzt.
Und schon wieder - wir kommen uns näher.
Gespräche, Schweigen, Reden, Küssen.

Das Glück der Welt.
Der glücklichste Mensch der Welt.


Mein Leben, ja, es entwickelt sich.
Es gab eine Zeit, in der habe ich nicht gelebt, sondern überlebt.
Wenn es sich so anfühlt zu leben, ja, dann möchte ich es nicht mehr vermissen.
Mein Leben entwickelt sich, ja, es entwickelt sich.
Ich habe gelernt mein Leben zu gestalten.
Ich kann mich freuen, ich kann glücklich sein.
Alles weitere wird sich ergeben.

Nun sitze ich hier vorm PC, schreibe diese Dinge auf. Lese sie mir nochmal durch.
Wow.


Life, Love, Happiness.
Enjoy life. 
Love life.
Be happy to live.




Hol den DeLorean, lass uns damit zurück fahren.
Wir meinten immer nur einander, wenn wir "Glück" sagten
 Die besten Dinge kommen in den kleinsten Stückzahlen







Hooray!