Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


10. Januar 2012

Die Heimkehr

Du willst wissen, wie es mir geht?
Lassen wir mal außer Acht, dass ich kein Lust auf Schule habe.

Du möchtest gern in mein innerstes sehen?
Meine wahren Gefühle, dich ich zurzeit empfinde?
Mein innerstes nach außen gekehrt, nur für dich.
Ja?
Nein. Gibt's nicht.
Ich kann es nicht beschreiben, wie es sich in mir anfühlt. Es gibt Gefühle, die lassen sich nicht in Worte fassen.
Es gibt Gedanken, die lassen sich nicht fassen.
Es gibt Sätze, ohne Worte.

Ein Hoch auf Heinrich Heine, er nimmt mir die Arbeit nach den Worten zu suchen ab.




Wer zum ersten Male liebt,
Sei's auch glücklos, ist ein Gott;
Aber wer zum zweiten Male
Glücklos liebt, der ist ein Narr.
 
Ich, ein solcher Narr, ich liebe
Wieder ohne Gegenliebe;
Sonne, Mond und Sterne lachen,
Und ich lache mit - und sterbe. 



Xoxo.

3 Kommentare:

  1. Unglaublich gutes Gedicht! Und es passt einfach mega gut!

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  2. Heine: Asian Lvl.

    Aber viel mehr: Unerwiederte Liebe tut weh, vor allem wenn man sich nahe steht. Zwar weiß ich nicht, wie das in deinem Falle ist, doch Schmerz der bleibt auf ewig und die Hoffnung auf Linderung, die man sich verspricht, die gibt es schlichtweg nicht. Oder kaum, und was man tut, das Ziel bleibt ein ferner Traum, nach dem man strebt und die glieder streckt, doch die Linie mit dem Ziel - weit ist sie weg.

    Es heißt nicht aufgeben, auch wenn man sich selbst verletzt, auch ich wär nicht so weit gekommen, auch wenn es an selbstverstümmelung grenzt, im Ganzen. Wiener Aktionisten sind wir, im Herzen.

    LG, Paperman

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