Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


4. März 2013









Stillstand in dem einen Bereich 
kann Fortschritt in einem anderen bedeuten.







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xo

1. März 2013

Denn manchmal, da weiß man nicht, was man sagen soll...

Der Titel. Ja, der Titel. Das ist der Grund, weswegen ich in den letzten Tagen nicht gebloggt habe.
Es ist so viel los, in meinem Kopf, dass ich mich erstmal sammeln musste. Sammeln...
Um von vorne anzufangen:
Ich habe Montag einen Anruf bekommen, vom Krankenhaus. Dass ich ab nächsten Dienstag, den 05.03. in die Klinik konnte.
Erste Reaktion: Freude! Endlich passiert etwas. Endlich komm ich wieder ein wenig voran. Endlich habe ich wieder eine richtige Sturktur in meinen Tagen. Endlich passiert etwas. Endlich werd ich nicht mehr mit meinen Gedanken alleine gelassen, ohne professionelle Hilfe. Endlich passiert etwas.

Ein paar Stunden später kam dann die Angst zurück. Die Angst vor den Menschen. Die Angst vor den Gesprächen. Die Angst vor den Gruppentherapien. Die Angst vor den Gesprächen in der Einzeltherapie. Die Angst davor, mich mit Dingen beschäftigen zu müssen, die ich am liebsten einfach so liegen lassen würde, nicht weiter beachten. Sie sind zwar da, in meinen Erinnerungen, aber schon abgehakt. Ja, ich hätte vieles gerne abgehakt. Aber anscheind habe ich das noch nicht getan. Sonst wär das ganze Spiel ja nicht.

Diese Angst hat dann erstmal ein paar Tage angehalten. Ein paar Vorbereitungen wurden noch getroffen.

Jetzt denke ich wieder drüber nach, eher nüchtern.
Ich bin da, damit mir geholfen wird.
Ich bin da, um den Heilungsprozess in den Weg zu leiten.
Ich bin da, weil ich eine ernstzunehmende Krankheit habe.
Ich bin da, um endlich richtig Hilfe zu bekommen.

Ich mein, mir ist klar, dass ich nicht mit Depressionen hinein und ohne hinaus gehen werde. Das wär zu schön. Aber so leicht ist es leider nicht.

Ich wünsche mir für die Zukunft...
Das dieser Klinikaufenthalt wirklich was bringt. Dass ich es schaffe, ein paar Meter mehr auf diesem langen und schweren Weg zu gehen. Ein paar Meter, die ich alleine nicht schaffen würde.
Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich diesen Weg irgendwann erfolgreich gemeistert habe.
Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich lerne mein Potential zu nutzen, den Bremsklotz zu überwinden und auch mit Depressionen meine bestmögliche Leistung in allen Bereichen des Lebens zu schaffen.



Ich wünsche mir so viel. 
Aber vorallem: Offen, ehrlich, wahrhaftig und echt zu lächeln.

Dienstag gehts los.
Ich weiß nicht, ob ich darüber bloggen werde, aber ich denke eher nicht. Vielleicht ein klein wenig, wer weiß das schon.
Hui.

xo.